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organisatorische vs. referentielle Verweise (Ansel Suter 1995, S. 16, nach Conklin 1991, S. 412)[61]


Durch organisatorische Verweise wird die Struktur des Hypertextes realisiert. Beispielsweise müssen bei einem hierarchischen Hypertext diejenigen Knoten, die in der Hierarchie unmittelbar aufeinander folgen sollen, durch organisatorische Verweise miteinander verbunden werden. Die übrigen Verweise, die nicht entlang der Struktur des Hypertextes verlaufen, werden als referentielle oder assoziative Verweise bezeichnet.
Die Entscheidung, ob ein Hypertext nur referentielle, nur organisatorische oder referentielle und organisatorische Verweise enthalten soll, ist identisch mit der Entscheidung, ob einem Hypertext eine regelmäßige Struktur zugrunde liegen soll und ob diese Struktur durch weitere Querverweise überlagert werden darf. Dies wurde bereits in Kapitel 3.5.1 diskutiert und soll hier nicht weiter verfolgt werden.

Nur organisatorische Verweise

Abbildung 3.5.7-1: Nur organisatorische
Verweise (Ansel Suter 1995, S. 15)

Nur referentielle Verweise

Abbildung 3.5.7-2: Nur referentielle
Verweise (Ansel Suter 1995, S. 15)



Organisatorische und referentielle Verweise

Abbildung 3.5.7-3: Organisatorische und referentielle Verweise (Ansel Suter 1995, S. 16)


[61] Conklin setzt organisatorische mit hierarchisierenden Verweisen gleich. Seine Einteilung wird hier nach Ansel Suter 1995, S. 16 so verallgemeinert, daß auch andere Strukturen (siehe Kap. 3.5.1, z. B. Hypercube, DAG, ringförmige Struktur) eingeschlossen werden können.

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