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1 Einleitung

Die zunehmende Beliebtheit des WWW hat dazu geführt, daß Hypertext allgemein bekannt wurde. Weniger bekannt ist hingegen, daß das Hypertextkonzept weit über die Realisierung im WWW hinausgeht und schon seit längerer Zeit wissenschaftlich erforscht wird. Daher findet auch im neu entstehenden Arbeitsfeld des HTML-Publishing die theoretische Hypertextliteratur wenig Beachtung.

Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwiefern sich die Ergebnisse der Hypertextforschung im derzeit wichtigsten hypertextbezogenen Arbeitsfeld, dem HTML-Publishing, umsetzen lassen. Zur Verdeutlichung wird dabei auf ein konkretes Beispiel aus dem Bereich des betrieblichen Qualitätsmanagement eingegangen.


Die Arbeit ist wie folgt gegliedert:

Im zweiten Kapitel, das sich an diese Einleitung anschließt, werden zur Einführung in die Thematik nach einem historischen Überblick die Grundlagen der Hypertextforschung und des HTML-Publishing dargestellt.
Im dritten Kapitel wird zunächst das Projekt vorgestellt, das ich bei der Softwarefirma Propack Data durchgeführt habe und das für die folgende Untersuchung als Beispiel dienen soll. Ziel des Projektes war es, Informationen, die nach der Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9001 allen Mitarbeitern[1] eines Betriebes jederzeit zugänglich sein müssen, in einem Hypertext-Informationssystem bereitzustellen.
Der Schwerpunkt des Kapitels liegt auf einer Diskussion der Entscheidungen, die bei der Entwicklung der einzelnen Komponenten einer Hypertextanwendung (z. B. Struktur, Metaphern, Icons, Navigations- und Orientierungshilfen) getroffen werden müssen. Es wird jeweils untersucht, welche Alternativen und Empfehlungen sich aus der wissenschaftlichen Literatur ergeben. Vor diesem Hintergrund werden die jeweils gewählten Lösungen beschrieben und begründet.
Im vierten Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammenfassend dargestellt.

Theorie und Praxis sind in dieser Arbeit nicht streng voneinander getrennt. Reine Theorie wird nur im einleitenden zweiten Kapitel dargestellt. In den darauf folgenden Kapiteln sind praxisorientierte Theorie und Ausführungen zum praktischen Beispiel miteinander verwoben. Abschnitte, in denen hauptsächlich auf das praktische Beispiel eingegangen wird, sind durch ein kegelförmiges Symbol (Minicone) und durch Graufärbung gekennzeichnet.

[1] Um die im Deutschen umständliche Konstruktion "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" zu vermeiden, wird in dieser Arbeit die männliche Form als generische verwendet. Die weibliche Form ist jedoch stets mitgemeint.

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