Aus den in den deutschen Assoziationsnormen nach Russell (1970)
verwendeten Stimuluswörtern wurden folgende zehn zweisilbigen
Substantive zufällig ausgewählt: Mädchen, Krankheit,
Junge, Musik, Bürger, Erde, Straße, König, Freude, und
Sorge. Es wurden alle 45
möglichen Paare gebildet, die sich aus diesen zehn
Wörtern ohne Berücksichtigung der Reihenfolge
bilden lassen. Mit Hilfe des Micro Experimental Laboratory
(Schneider, 1988) wurde ein Programm erstellt,
mit dem auf IBM-kompatiblen PCs folgender Versuchsablauf
realisiert wurde:
Dieser Versuchsablauf wurde mit insgesamt 16 studentischen Versuchspersonen durchgeführt. Da geprüft werden sollte, ob sich bei Wortpaaren die räumliche Reihenfolge (welches der beiden Worte steht links, welches rechts) der Präsentation auf dem Bildschirm auswirkt, wurde mit weiteren 15 Versuchspersonen derselbe Ablauf wiederholt, wobei die Reihenfolge der in Punkt 5 erhobenen Wortpaare diesmal umgekehrt wurde. Die Verteilung der Versuchspersonen auf die beiden Versuchsdurchgänge, die im weiteren mit Versuchsdurchgang A und Versuchsdurchgang B bezeichnet werden sollen, erfolgte zufällig.
Die Versuchspersonen waren Studenten der folgenden Fächer: Lehramt Primarstufe (16), Diplom-Pädagogik (6), Informatik (4), Betriebswirtschaftslehre (3) und Mathematik (2). Von den 31 Vpn waren acht männlich. Das Alter lag zwischen 18 und 32 Jahren, bei einem Durchschnittsalter von 22,8 Jahren.