Im Falle der Assoziationen auf einzelne Stimuluswörter konnte zur Überprüfung der Ergebnisse des Simulationsprogrammes auf bereits existierende Assoziationsnormen zurückgegriffen werden. Solche empirischen Daten werden auch zur Entwicklung und Optimierung eines Programmes zur Generierung der assoziativen Antworten auf Mehrwortstimuli benötigt. Im Rahmen eines Tests, der die Befähigung von Personen zum Recherchieren in bibliographischen Datenbanken messen sollte, wurden für das Amerikanische die assoziativen Antworten zu Tripeln von Stimuluswörtern erfaßt (Remote Associates Test, vergl. Mednick & Mednick, 1967). Solche Assoziationsnormen zu Mehrwortstimuli waren aber für das Deutsche nicht verfügbar. Deshalb war es erforderlich, eine eigene Untersuchung durchzuführen.