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Assoziationsnormen und Textbasis

Obwohl für das Englische aktuellere und umfassendere Assoziationsuntersuchungen existieren (s. Palermo & Jenkins, 1964, sowie Kiss et al., 1973), wurde hier auf die Assoziationsnormen nach Russell & Jenkins (1954, vergl. auch Jenkins, 1970) zurückgegriffen. Diese Untersuchung diente dem von Russell & Meseck (1959) für das Deutsche durchgeführten Assoziationsexperiment , dessen Ergebnisse im vorigen Kapitel verwendet wurden, als Vorbild, wodurch eine Vergleichbarkeit der beiden Untersuchungen gewährleistet ist. Die Assoziationsnormen nach Russell & Jenkins wurden im Jahre 1952 an 1008 amerikanischen College-Studenten in Minnesota erhoben. Den Versuchspersonen wurden dieselben Stimuluswörter nach Kent & Rosanoff (1910) vorgelegt, die später auch in übersetzter Form den deutschen Assoziationsnormen nach Russell & Meseck zugrunde gelegt wurden.

Als Textbasis diente eine Zusammenstellung mehrerer Korpora mit einem Gesamtumfang von etwa 33 Millionen Wörtern. Besonders umfangreiche Korpora wurden nur in Teilen einbezogen, um eine Dominanz des in diesen Korpora vorgefundenen Sprachgebrauchs zu vermeiden. Bei den verwendeten Korpora handelt es sich um:

Als Vokabular wurden alle 72 000 englischen Wörter zugrunde gelegt, die in dieser Textbasis eine Korpushäufigkeit  von mindestens 10 aufwiesen, oder die in den zur Überprüfung der Simulationsergebnisse verwendeten Assoziationsnormen als Stimulus- oder Response-Wort vorkamen.


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Reinhard Rapp
Fri Jul 18 19:19:31 MET DST 1997