Ergebnisse

Mit Hilfestellung und Unterstützung durch die englischen Muttersprachler bewältigten die deutschen Studenten den größten Teil des Textes alleine. Durch die hier angewendeten konstruktivistischen Prinzipien, die gegenseitigen Ideenaustausch, Korrekturlesen und interaktives Arbeiten beinhalten, entstand eine sehr gute Übersetzung, mit der der Auftraggeber äußerst zufrieden war. Auch bei diesem Projekt war bei den Studenten eine wesentlich positivere Arbeitseinstellung festzustellen als in den üblichen Übersetzungsübungen. Dies ist zum einen auf den authentischen Übersetzungsauftrag zurückzuführen, der eine "echte" Praxiserfahrung für die Studenten darstellte. Sie übernahmen Verantwortung für die professionelle Qualität der hoch-wissenschaftlichen Übersetzung. Zum anderen ist die positive Arbeitseinstellung auch auf den Verzicht von Frontalunterricht, der durch Teamarbeit ersetzt wurde, zurückzuführen. Jedem Teammitglied wurde Eigenständigkeit und Verantwortung abverlangt, was sich dementsprechend positiv auf die Motivation und die Leistung auswirkte. Der konstruktive Lernprozess wird besonders an den verschiedenen, überarbeiteten Übersetzungsentwürfen sichtbar. Von Entwurf zu Entwurf wurde der Text idiomatischer, der Stil besser.

Es ist anzumerken, dass sich auch die Kritik des Auftraggebers veränderte. Zunächst waren es vor allem übersetzungstechnische Verbesserungen. Später jedoch wurden die Ratschläge und Kritik formeller und fachlicher, was das Textverständnis seitens der Studenten förderte.


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