Glaubst du, dass du hier am FASK für das Berufsleben genügend vorbereitet wirst? Wenn nein, gib Alternativen an!

"Das ist von Dozent zu Dozent unterschiedlich. Langsam wird immer mehr vom traditionellen Papierübersetzen weg und zu Computergestützten Übersetzungen gegangen (oft nur in informatikbezogenen Kursen!)."

"Fast alle Kenntnisse und Erfahrungen, die ich für meine eigenen kommerziellen Übersetzungsprojekte brauche, habe ich mir selbst beigebracht. Der Unterricht versetzt den Studenten jedenfalls nicht in die Lage, innerhalb von einer Woche ca. 5000 Worte mit z. B. "Trados" zu bearbeiten, eine Datenbank mit z. B: "Winrar" zu packen und diese dann auf einen FTP-Server zu laden (so sieht die Realität aus)."

"Vielleicht genügend, aber nicht richtig gut vorbereitet. Ich glaube, es sollte hauptsächlich praxisbezogen übersetzt werden, mit dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln (Translation Memory Systemen, Terminologiedatenbanken)."

"Ich denke nicht, dass man an Unis auf das Berufsleben vorbereitet wird. Man muss später im Beruf selbst seine Erfahrungen sammeln. Das Studium dient nur als Grundlage (Wissensvermittlung) und soll die Selbstständigkeit fördern."

"Nein, es sollte mehr real-life projects geben und keine Übersetzung von Zeitungsartikeln. Es müssen mehr Informationen gegeben werden, wie das spätere Berufsleben aussieht (z.B. von erfahrenen Übersetzern). Der Sprachunterricht ist sehr theoretisch gehalten, das Sprechen müsste mehr geübt werden."

"Ich glaube nicht genügend. Es fehlen einfach zu viele Dozenten, die auf der Constructivism-Basis unterrichten. Dadurch fehlt die Vorbereitung auf das Berufsleben. Bis jetzt sind wir davon einfach noch zu abgeschottet."

"Nein, ein Praktikum während des Studiums müsste obligatorisch sein."

"Nein, es müsste mehr Dozenten wie Don Kiraly geben. Es geht aber nicht nur um authentische Projekte, sondern auch um Dinge wie: Wie bekomme ich Kunden? Wie schreibe ich Rechnungen? Wie funktioniert die Steuer?"

"Auf keinen Fall. Hier ist alles ein bisschen weltfremd, vielleicht auch wegen des Standortes. Die Studenten werden viel zu sehr wie Schüler behandelt und nicht wie Erwachsene/ Arbeitnehmer, d.h. Dozenten drücken zu oft mal ein Auge zu, vor allem in Sachen deadlines."

"Nein, die meisten Dozenten verstehen nicht viel vom Übersetzen. Die Vorlesungen orientieren sich an den Interessen der Dozenten/ Professoren (ihren Forschungsgebieten), nicht daran, welches Wissen wirklich gebraucht wird."


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