Würdest du praxisbezogenen Unterricht dem Frontalunterricht vorziehen?

"Teils-Teils, Ich habe Probleme mit Teamwork, wenn mehr als zwei Übersetzer pro Text arbeiten; sonst ist praxisbezogen natürlich effektiver."

"Vielleicht nicht so krass gegenüberstellen. Frontalunterricht muss die Praxisbezogenheit ja nicht ganz ausschließen. Aber Praxis ist auf jeden Fall wichtig und soll im Unterricht gefördert werden."

"Es scheint mir wenig effektiv 90 min über zwei Sätze eines Zeitungsartikels zu diskutieren."

"Frontalunterricht ist langweilig, ermüdet statt motiviert und man lernt weniger. Praxisbezogene Übersetzungen bereiten besser auf das Berufsleben vor, auch weil oft im Team gearbeitet wird."

"Ich finde es sollte eine Mischung aus beidem sein. Es gibt Dinge, die man nicht unbedingt durch reine Praxis erlernen kann und umgekehrt. Wenn sich beide Formen ergänzen und Hand in Hand arbeiten, dürfte das beste Ergebnis rauskommen."

"Ja, auf jeden Fall, denn im Beruf muss ich fit sein. Ich studiere um Übersetzer zu werden; Übersetzer der Zukunft und kein Theoretiker."

"Ja! Man lernt viel mehr, wenn man selbst eingebunden ist. Eine Stunde oder etwas mehr Frontalunterricht zum Anleiten ist in Ordnung, aber dann reicht es auch. Es heißt ja auch korrekt "learning by doing" und nicht "learning by listening until your ears bleed"."

"Zum Teil, wenn kleine Gruppen am Kurs teilnehmen bzw. gebildet werden können. Bei Vorlesungen an denen 500 Studenten teilnehmen ist es nicht sinnvoll."

"Es sollten nicht unbedingt immer echte Übersetzungen sein, aber Texte, die in echten Übersetzungsbüros übersetzt werden. Der Dozent sollte Ahnung vom Übersetzen haben und Erfahrung in der wahren Berufswelt haben."

"Nein, beim Frontalunterricht wird das Wissen schon verdaut und in konzentrierter Form dargebracht, das ist effektiver und eine Zeitersparnis."


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