Projekt Andreas Schnepf Medizinische Informatik (ASMI)

Im Wintersemester 1999/2000 übersetzten wir, Ute Gerwert, Kerstin Hartmann und Andrea Dannhäuser, zum Abschluss der Übersetzungsübung D-E bei Dr. Don Kiraly die Internet-Seiten von ASMI (Andreas Schnepf Medizinische Informatik).

Das Unternehmen ASMI richtet vorrangig Computeranlagen in Arztpraxen ein, ein sehr spezieller Bereich, der bis dahin in keiner gemeinsprachlichen Übersetzungsübung behandelt worden war. Die Einarbeitungszeit in die Terminologie fiel recht kurz aus, was allerdings das Erfolgsgefühl bei der Übergabe nur noch hob. Da wir an einem authentischen Projekt arbeiteten, mußten wir uns natürlich auch mit Recherche befassen. Dies geschah viel umfassender als in normalem Unterricht, wodurch wir auch in diesem Bereich viel dazulernten. Auch die Arbeit mit dem Computer für die Erstellung der englischen Internet-Seiten war für uns "Neuland". Ganz besonders fiel uns in dieser Hinsicht auf, wie nötig es ist im Team arbeiten zu können und zu wollen. Es stellte sich heraus, dass man bei dieser Arbeit Eigeninitiative zeigen muss und sich nicht nur auf die Hilfestellung des Dozenten verlassen darf. Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, was bei gewöhnlichen Übersetzungsübungen nicht gefordert wurde.

Durch den E-Mail Kontakt zum Auftraggeber wurden einige fachliche Probleme geklärt. Knifflig waren allerdings auch die "schmissigen" Slogans auf den Seiten, die mögliche Kunden zum Kontakt mit dem Unternehmen animieren sollten. Hier war das Feingefühl unseres muttersprachlichen Dozenten besonders gefragt. Gemeinsam konnten wir eine Übersetzung erstellen, die nicht nur uns, sondern auch unserem Auftraggeber zusagte.

Für die Übersetzung der Seiten hatten wir mit unserem Auftraggeber vor Beginn der Arbeit ein Honorar vereinbart, das nach Abgabe an "Zukunft für Kinder - Aldea Laura e. V." für deren Arbeit in Zentralamerika gespendet wurde. Ganz besonders freuten uns über das persönliche Geschenk von Herrn Andreas Schnepf, wofür ihm hiermit noch einmal herzlich gedankt sei.

Aus der Spende an Aldea Laura resultierte nicht nur eine gute Beziehung mit den Verantwortlichen, sondern auch ein weiteres authentisches Projekt am FASK in Germersheim. Näheres zu diesem Projekt und den erfreulichen Ergebnissen finden sie auch auf diesen Seiten.


Hauptseite