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Authentische Übersetzungsprojekte am FASK




Konstruktivismus

Nach der Theorie des Konstruktivismus baut jeder individuell sein Wissen, das auf der persönlichen Interpretation von Erfahrungen basiert, selbst auf. Besonders angeregt wird dieser Wissensaufbau durch interaktiven Austausch mit der Umwelt. Nach dem konstruktivistischen Ansatz soll lehrerzentrierter Frontalunterricht vermieden werden, stattdessen sollen Dozent und Studenten eine konstruktive Lerngemeinschaft bilden, in der sie miteinander arbeiten. Bei dieser Lernmethode übernimmt der Dozent die Funktion eines Beraters. Er erleichtert und fördert den Lernprozeß der Studenten, indem er ihnen Lösungsvorschläge unterbreitet, Wissen und Meinungen anbietet. Seine Vorschläge werden diskutiert und genmeinsam angenommen oder verworfen, aber nicht auferlegt. Dadurch wird die Eigenständigkeit, Verantwortung und Mitarbeit der Studenten in großem Maße gefördert. Auch hebt der konstruktivistische Lernansatz die Bedeutung von Gruppenarbeit hervor, bei der die Studenten durch gegenseitigen, interaktiven Wissensaustausch und Dialog lernen sollen.

Diese Art der Lernmethode wird am FASK unter anderem in authentischen Übersetzungsprojekten angewandt. In diesen Kursen arbeiten die Studenten unter fast professionellen Bedingungen an einem Übersetzungsauftrag. Zentrales Element bei allen Projekten war die Gruppenarbeit, die sich für die Verwirklichung des konstruktivistischen Lehransatzes besonders anbietet.

Die folgenden Projekte sind Beispiele für authentische Übersetzungsaufträge, die in den letzten Jahren am Fask durchgeführt wurden.

Ein weiteres Beispiel für die Umsetzung des Konstruktivismus am FASK stellen die Tandemkurse dar. Einer dieser Kurse fand im Rahmen der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung 1997 am Institut für Interkulturelle Kommunikation / Fach Germanistik und dem Spanischen Institut des FASK statt.

Tandemkurse, wie der Name ja schon sagt, sind Kurse, in denen sich meist zwei Übersetzungskurse, bestehend aus Mutter- und Nichtmuttersprachlern, zusammenschließen und gemeinsam einen neuen Kurs bilden. Ziel dieser Unterrichtsmethode ist der intensive Austausch von sprachlichem und kulturellem Wissen und das Erlernen von kooperativer Zusammenarbeit.


Wie sich einer der am FASK aktiven Dozenten zum Thema authentische Projekte, den so genannten "Real-life traslations" äußert lesen sie hier.