DIN Norm 2345



Die DIN Norm 2345 wurde 1998 vom Deutschen Institut für Normung e.V. veröffentlicht. In ihr sind verschiedene Bedingungen aufgeführt, unter denen Verträge zwischen Übersetzern und Auftraggebern abgeschlossen werden können. Hier wollen wir nun einen kurzen Überblick über die 5 verschiedenen Teilbereiche der DIN Norm geben.

1) Ausgangstext:
Der Auftraggeber ist für die sprachliche und fachliche Korrektheit des Ausgangstextes verantwortlich und ist verpflichtet, den Übersetzer zu informieren, sollte er nachträglich Fehler entdecken. Außerdem sollte er für Rückfragen des Übersetzers zur Verfügung stehen. Der Übersetzer hingegen hat die Aufgabe, sich das nötige Fachwissen anzueignen. Dabei hat er auch die Möglichkeit, auf das Fachwissen von Experten zurückzugreifen.


2)Auswahl des Übersetzers
Der Auftraggeber sollte im eigenen Interesse nur qualifizierte Übersetzer beauftragen. Dabei sollten folgende Kriterien beachtet werden:
3)Vertragsabschluß zwischen Auftraggeber und Übersetzer
Der Übersetzer erhält den Ausgangstext oder zumindest Informationsmaterial. Bei Annahme des Auftrags lässt der Übersetzer dem Auftraggeber einen Kostenvoranschlag zukommen. Kommt ein Vertrag zustande, sollte dieser folgende Punkte beinhalten:


4) Zieltext
Der Zieltext muss den sprachlichen Standards der Zielsprache entsprechen und den Inhalt des Ausgangstextes originalgetreu wiedergeben. Fußnoten, Anhänge und Tabellen müssen, soweit nicht anders mit dem Auftraggeber vereinbart, ebenfalls übersetzt werden. Der Auftraggeber ist über alle nicht übersetzten oder hinzugefügten Passagen zu informieren. Die Anmerkungen des Übersetzers müssen deutlich gekennzeichnet werden. Formale Aspekte wie z.B. Nummerierungen und Tabellen müssen vom Ausgangstext übernommen werden, während Symbole und Maßeinheiten der Zielsprache angepasst werden müssen.


5) Korrekturlesen
Jede Übersetzung sollte auf folgende Kriterien überprüft werden, bevor sie abgegeben wird:


Für alle, die mehr wissen wollen: