Produktivität und effektives Arbeiten

Der Umgang mit Computerprogrammen kann die Effektivität des Arbeitens schon während des Studiums erheblich steigern. Schon das Arbeiten mit einfachen Textprogrammen, das unter den Studenten zwar verbreitet, aber noch lange kein Standard ist, erleichtert das Arbeiten ungemein, durch die Möglichkeit schnell und präzise einen Text zu produzieren bzw. zu editieren. Terminologie-Management und Übersetzungsprogramme werden außerhalb der angebotenen Kurse und Tutorien von den Studenten nur selten genutzt obwohl diese Anwendungen von professionellen Übersetzern sehr oft eingesetzt werden. Dies liegt allerdings auch daran, dass die Studenten aufgrund der Struktur der Übersetzungsübungen nicht dazu gezwungen sind, diese zu nutzen. Zu den produktivitätssteigernden Elementen zählen allerdings nicht nur die eben genannten Programme. Auch das Strukturieren von Dateien und Verwalten bzw. Warten der Systemsoftware sind oft unterschätzte Fähigkeiten.
All diese Programme steigern die Produktivität durch Zeitersparnis. Aber nicht nur die Zeitersparnis beim direkten Produzieren des Textes sondern auch die Zeitersparnis bei der Recherche ist zu beachten. Befragt man insbesondere freischaffende Übersetzer nach ihren Arbeitsgewohnheiten, so hört man nicht selten, dass diese auch noch zu sehr später Stunde arbeiten; zu Uhrzeiten, bei denen keine Bibliothek mehr geöffnet hat und auch Kollegen nicht sehr über einen Anruf erfreut wären. Schnell und präzise lassen sich zu jeder Tageszeit Informationen zu unzähligen Themen abrufen und direkt in den Übersetzungsprozess mit Einbinden. Recherche und Übersetzung laufen nicht mehr separat sondern gleichzeitig ab und Verschmelzen zu einem Arbeitsprozess, der deutlich effektiver als ursprüngliche Übersetzungsmethoden ist.


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