One-to-many:


(Transmissionist) Hier hat der Dozent die größtmögliche Distanz zu den Studenten und nur er bestimmt, was gelernt wird. Der Unterrichtsstoff geht nicht in die Tiefe und entspricht nur grob den momentanen Bedürfnissen und den Wissensstufen des Einzelnen. Der Lehrer vermittelt einer ganzen Klasse gleichzeitig das einzig wahre, absolute Wissen.


(Constructivist) Der Unterricht kann aber auch aus verschiedenen Projekten und classroom management features bestehen, wobei ein Gruppenziel erreicht und Gruppenwissen aufgebaut werden soll. Der Dozent gibt hierbei nur Denkanstöße und steht den Studenten beratend zur Seite. Diese Methode eignet sich besonders gut dafür, um die Studenten an den Computer heranzuführen. Dies könnte so aussehen, dass der Dozent etwas erklärt und die Studenten es gleich danach selber an ihrem Computer ausprobieren. Zudem kann der Lehrer auf diese Weise besser auf die unterschiedlichen Wissensstände, die sich in der Gruppe entwickeln eingehen. Die one-to-many Methode geht sinnvollerweise später in die many-to-many Methode über.



One-alone:


Die Studenten lernen und arbeiten eigenständig am Computer durch die Verwendung der technischen Hilfsmittel.
Bei individuell angepassten Aufgaben können sie das gesamte Spektrum dessen, was sie in Gruppenarbeit oder in one-to-one Unterricht gelernt haben anwenden. Beim Unterricht nach konstruktivistischen Prinzipien stellt die one-alone Methode eine der wichtigsten Bestandteile dar. Es bietet die Möglichkeit sich vom gemeinsamen Wissen der Gruppe zu distanzieren und in neuen Situationen ohne die Unterstützung der Gruppe zu arbeiten. Nach transmissionistischen Gesichtspunkten jedoch bietet diese Methode lediglich die Möglichkeit, den Lernstoff zu wiederholen, zu festigen und zu üben.



Many-to-many:

Hier können Studenten komplexe Aufgaben entweder durch die Hilfestellung des Dozenten oder durch Gruppenarbeit lösen. Dadurch wird der Austausch von verschiedenen Ansichten angeregt, was wiederum unerlässlich für eigenständiges Denken, Reflexion und aktives Lernen ist. In einem computergestützten Umfeld läuft der Austausch größtenteils über technische Hilfsmittel ab, es findet also ein "virtueller" Austausch statt.


An dieser Stelle tritt vermutlich die many-to-many Methode hinter der one-to-one Methode zurück, bei der jeweils zwei Studenten beispielsweise per Email kommunizieren. Dennoch sollten die Studenten bei der many-to-many Methode die Möglichkeit haben von Angesicht zu Angesicht miteinander zu diskutieren.




One-to-one:
Diese Lehrmethode kann in zwei Gruppen eingeteilt werden:


1. Arbeit mit einem Mentor/ Tutor

2. DYAD collaboration oder Zusammenarbeit zweier Studenten, um eine gemeinsame Aufgabe zu lösen und gleichzeitig ihr eigenes Lernziel zu verfolgen. Mit der one-to-one Methode kann man sich gezielt auf das individuelle Lernziel des Studenten konzentrieren und an einem besonderen Problem arbeiten. Wenn der Lehrer sich von der reinen Wissensvermittlung distanziert, kann ein interaktives Lernumfeld entstehen, das den Studenten den Aufbau von aktivem Wissen ermöglicht. Die Funktion des Lehrers besteht vielmehr darin, Denkanstöße zu geben, zu unterstützen und in die richtige Richtung zu lenken.


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