Computergestütztes Lernen und Lehren

Es ist nicht zu leugnen, dass Computer heute in jedem Berufsfeld eine wichtige Rolle spielen. Wie die Zitate auf der Startseite zeigen, besteht immer noch eine große Diskrepanz zwischen den Computerkenntnissen der Studenten und den Erwartungen/Anforderungen der Arbeitgeber.
Viele Studenten der Studiengänge Übersetzen und Dolmetschen gehen davon aus, dass Computerkenntnisse, die über das Schreiben einer Hausarbeit hinaus gehen, in ihrem späteren Berufsleben nicht notwendig sind. Dabei wird gerade in diesen Berufen fast ausschließlich mit dem Computer gearbeitet, sei es zur Recherche im Internet, der Kommunikation mit dem Auftraggeber via Email oder dem Nutzen von Datenbanken. Auftraggeber erwarten mehr als nur grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen, Layoutanwendungen, HTML und Übersetzungsprogrammen. Aufgrund der globalen Zusammenarbeit von Unternehmen und sich schnell ändernder Anforderungen, scheinen die Aufgabengebiete des Übersetzers unbegrenzt. Der Fortschritt in neuen Technologien und Zuwachs an Information entwickelt sich wesentlich schneller als die Ausbildung des Übersetzers, dem es schwer fällt, sich an den Fortschritt anzupassen.
Konstruktivistische Lehrmethoden versuchen zwar, den alten Ausbildungsstrukturen entgegenzuwirken, werden aber zumindest an deutschen Universitäten zu wenig umgesetzt. Die folgenden Seiten stellen Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion, die den Studenten mit diesen Lehrmethoden an das Arbeiten mit dem Computer heranführen und ihn zum eigenständigen Lernen animieren.


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