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17. Einsatz von (technischen) Hilfsmitteln

Im Moment kann außer bei den o.g. Unterformen der RP nur mit (technischen) Hilfsmitteln gearbeitet werden, um den verbliebenen Sehrest noch optimal zu nutzen und so lang wie mö glich zu erhalten. Hierbei genügen manchmal schon kleine Veränderungen, um mit einem geringen Aufwand und individueller Erfindungsgabe und Flexibilität eine Wirkung zu erzielen.

Bei sehr geringem Sehrest sind jedoch Mobilitätshilfen erforderlich wie z.B. der weiße Langstock, der nach einem Orientierungs- und Mobilitätstraining im Laufe einer weit fortgeschrittener RP benutzt wird. Sehhilfen wie Lichtschutzbrillen, Vergrö ßerungen, in geringerem Umfange auch Verkleinerungen werden noch so lange wie mö glich eingesetzt. Wenn diese nicht mehr ausreichen, kommt es zum Einsatz von Bildschirmlesegeräten. Durch die Entwicklung der Computertechnik existieren bereits zahlreiche elektronische Hilfsmittel. Hier sollen einige Hilfen aufgezeigt werden, die insbesondere in bezug auf die RP-spezifische Symptomatik Einsatz finden.



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