Wie wäre es mit einem Besuch in

 
 
 
 
English Summary  

The romantic city on the Neckar with its narrow streets and picturesque squares is dominated by the ruins of the castle, which was the glittering Palatinate residence for 5 centuries. The city is intellectually characterized by the oldest university - founded in 1386 - in today's Germany. 
Places of interest: castle (13th to 17th c.) with german pharmacy museum and "Großes Faß", old city, old bridge, Church of the Holy Ghost (1400), "Ritter" house (1592), Palatinate museum with Riemenschneider altar and university library. Heidelberg "live" castle festival of plays in August, castle illuminations, "Heidelberger Herbst" old city festival, Christmas market.

Deutsche Zusammenfassung 

Die romantische Stadt am Neckar mit ihren winkligen Gassen und malerischen Plätzen wird beherrscht durch die Ruine des Schlosses, das 5 Jahrhunderte lang glanzvolle Residenz der Kurpfalz war. Geistig wird sie geprägt von der ältesten Universität im heutigen Deutschland, gegründet 1386. Sehenswert: Schloß (13. bis 17.Jh.) mit Deutschem Apothekenmuseum und Großem Faß, Altstadt, Alte Brücke, Heiliggeistkirche (1400), Haus "Ritter" (1592), Kurpfälzisches Museum mit Riemenschneideraltar und die Universitätsbibliothek. Heidelberg "live" - Schloßspiele im August, Schloßbeleuchtungen, Altstadtfest, "Heidelberger Herbst", Weihnachtsmarkt.

 

Deutschland älteste Universitätsstadt ist in aller Welt wegen ihrer romantischen Atmospäre und reichen Tradition beliebt. Die erste urkundliche Erwähnung Heidelbergs in einer Urkunde des Pfalzgrafen Heinrich für das Kloster Schonau ist auf 1196 datiert. Die 800 Jahre Geschichte der Stadt sind sehr reich an Ereignissen: Von Pest, Überschwemmungen und Zerstörungen bis zu Erbauung wunderschöner Kirchen, Universitätsgründung und Eröffnung der ersten badischen Eisenbahnlinie.
Noch mehr zeichnet Heidelberg sein geistiges Leben aus. In diesem Jahr feiert die Stadt den 250. Geburtstag von Goehte. Der Dichterfürst hatte sehr enge und vielfältige Beziehungen zu Heidelberg. "Die Stadt in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung hat, man darf sagen, etwas Ideales...", schrieb Goethe am 26.August 1797 über Heidelberg. Achtmal hat er Heidelberg besucht, dort viele Freunde gefunden wie zum Beispiel die Gemälde sammelnden Brüder Boisserèe und sich nicht nur in die Landschaft verliebt ("Locken" Haltet mich gefangen..."). Mit Marianne von Willemer lustwandelte er im Schloßgarten und verewigte sie als seine Suleika im "West-östlichen Divan".
Das Thema "Goethe und Heidelberg" steht im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen wie Sadtführungen, Filmreihen, Vorträge und Workshops. Weitere Information erteilt der Verkehrsverein Heidelberg auf Anfrage.


Besuchen Sie Heidelberg und freuen Sic sich an der Tradition und Schönheit dieser Stadt. Hier ist eine Reihe interessanter Tips für ihren Besuch in Heidelberg:
 
 Heidelberger Schloß
 

                      Heidelberger Schloß

Das Heidelberger Schloß erhebt sich hoch über den engen Gassen und dem malerischen Dächergewirr der Altstadt. Fünf Jahrhunderte lang haben dort die Kurfürsten von der Pfalz aus dem Geschlecht der Wittelsbacher  residiert. Mehrmals fiel das Schloß in Schutt und Asche, wurde jedoch immer wieder aufgebaut. Heutzutage wird die Schloßruine vor der volligen Zerstörung bewahrt.
Das Heidelberger Schloß wurde zum Symbol der Romantik. Der Königsaal mit einem gotischen Interieur stammt aus derm Jahr 1934. Heute wird der Saal für Festbankette, Bälle und Theateraufführungen genutzt. Während der sommerlichen Schloßfestspiele ist der Schloßhof der Schauplatz vieler Open-air-Aufführungen.

                           Heiliggeistkirche/Marktplatz
 

Der Bau der spätgotischen Heiliggeistkirche erstreckte sicnh über mehrere Etappen bis ins 16. Jahrhundert. Einst beherbergte die Heiliggeistkirche die weltberühmte  "Bibliotheca Palatina", eine kostbare Sammlung von Handschriften und ersten Drucken. Der größte Teil dieser Sammlung wurde dem Papst überbracht und verbleibt heutzutage in Vatikan.
Das Sonderbare an der Kirche ist, daß sie von Katholiken wie Protestanten genutzt wurde, zum Teil sogar gleichzeitig. Von 1706 bis 1936 sorgte eine Trennwand dafür, daß beide Konfessionen hier Gottesdienste abhalten können. Heute ist die Kirche evangelisch.
 

                                                  Jesuitenkirche

Die Jesuitenkirche wurde in zwei Bauabschnitten errichtet. Während der ersten Periode (1712-1723) entstanden Chor und Langhausjoch. Im zweiten Bauabschnitt (ab1749) wurden Außenbau und Fassade vollendet. Ursprünglich unfaßten die Einrichtungen der Jesuiten ein Gymnasium (heute Philosophisches Seminar) und das Seminarium Carolinium, das jetzt die Universitätsverwaltung nutzt.
 
 
                                      Karlstor

Der Triumphbogen zu Ehren des Kurfürsten Karl Theodor am Ostende der Stadt wurde zwischen 1775 und 1781 nach Plänen von Nicolas de Pigage errichtet. Es ist ein klassischer Bau in der Tradition römischer Siegestore, den vier Pfälzer Löwen krönen. Das Tor wurde nie ganz vollendet.

                                    Marstall/Marstallstraße

Ursprünglich war der Marstall ein Zeughaus des Schlosses, daß heißt, ein Lagerhaus für die unterschiedlichen Güter. Das Gebäude entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Neckarufer,so das die anliefenden Schiffe direkt davor anlegen konnten.
Der Marstall, im 17. Jahrhundert zerstört, wurde im 19. Jahrhundert durch einen Bau des Klassizisten Friedrich Weinbrenner ersetzt. Zunächst wurde das Gebäude als Kaserne, später als Krankenhaus genutzt. Seit 1971 dient es als Seminargebäude der Heidelberger Universität.

                                                   Muttergottes vom Kornmarkt

1685 bekam die bis dahin protestantische Kurpfalz einen katholischen Landesherrn. Fortan wurde, vor allem von den Jesuiten, für den Katholizismus geworben. Sie verteilten Flugschriften, veranstalteten Prozessionen und stellten an vielen Plätzen Madonnenfiguren auf, so auch am Kornmarkt. Im 19. Jahrhundert verlor die Statue ihre Bedeutung als religiöser Mittelpunkt, jedoch beeindruckt sie bis heute als anrührendes Kunstwerk.

                                Alte Universität

Am 24.Juni 1712 wurde der Grundstein für das Gebäude der heutigen "Alten Universität" gelegt. Der Architekt war Johann Adam Breunig aus Mainz. An der Decke sind die vier Fakultäten - Philosophie, Medizin, Jurisprudenz und Theologie dargestellt. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der "Löwenbrunnen" auf dem Vorplatz.

                                            Neue Universität

Die Südseite des Universitätsplatzes flankiert das Gebäude der Neuen Universität, das Hörsäle und eine große Aula enthält. 1928 hatte der amerikanische Botschaftler in Deutschland Jacob Gould Schurman als Ergebnis einer Spendensammlung unter Deutschamerikanern einen Scheck in Höhe von $ 500000,- überreicht und damit die Finanzierung des Neubaus gesichert.


Stadtplan Heidelberg

a) West
 
 


 b) Ost


 

 
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