Hierzu eine Erklärung aus einer E-Mail:
"scenes sind die typischerweise assoziierten Vorstellungen, die man so mit
einem gewissen Begriff hat. Bsp: restaurantbesuch. da gehoert ein gewisser
Ablauf dazu, vom Mantel ablegen ueber tisch suchen, bestellen etc bis zu
Bezahlen und gehen. Alles implizit, braucht man nicht extra zu erwaehnen,
weiss man einfach so, Weltwissen, gell? Der ausloeser, das Wort restaurantbesuch
ist dann der frame, der rahmen, wo das alles reingehoert und reinpasst. scenes
koennen allerdings kulturell verschieden sein, gell, Restaurant in Japan
ist was anderes mit Sushi und Geisha usw..... Aber scenes koennen auch weniger
komplex sein, was weiss ich, aufstehen, gehoert Zaehne putzen, duschen, Wecker,
Kaffee udnwas weiss ich noch dazu, eine ganze Szene eben. Gilt fuer so ziemlich
jedes Wort ausser "und" :-) und noch ein paar andere, Funktionswoerter eben.
Und auch wenn diese scenes und frames Semantik von Fillmore in der Linguistik
kaum fuer Aufsehen gesorgt hat (der Fillmore ist nicht deswegen, soindern
wegen was anderem beruehmt), in der Uebersetzungswissenschaft hat man sich
drauf gestuerzt, weil es eben so schoen passt, weg vom wort, hin zum Begriff,
der mehr ist als ein simples und vages "Konzept", naemlich eine ganze Szene.
Selbst fuer Fusspilz kannm an sich eine Szene vorstellen. jaj, so ist das.
Den Aufsatz von Fillmore sollte man als Uebersetzer mal gelesen haben..."
siehe auch
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Letzte Bearbeitung:
20. Mai 1999
Erstellt
und bearbeitet von Dora Warth
(nach einer Vorlesung von Prof. Dr. Huber)
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