Wissenschaft

Die "wissenschaftliche Methode":
  • empirisch-induktiv
  • theoretisch-deduktiv
  • modellorientiert-simuliert

verifizierbar / falsifizierbar!

empirisch-induktiv: aus vielen Einzelbeobachtungen anhand einer Materialsammlung auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten schließen (Bsp.: Korpus untersuchen und beobachten, daß in einer bestimmten Sprache das Adjektiv vor dem Substantiv steht)
theoretisch-deduktiv: Theorie aufstellen und untersuchen, ob es wirklich stimmt (Bsp.: wie Marie Curie im Periodensystem nach Elementen suchen, die es theoretisch geben müßte)
modellorientiert-simuliert: aus der Theorie ein Modell (=vereinfachte Abbildung eines wirklichen Sachverhaltes) bauen und auf einem Computer implementieren; wenn das funktioniert, stimmt das Modell und damit die Theorie
verifizierbar / falsifizierbar: jede der Methoden muß zu nachvollziehbaren Ergebnissen führen;
verifizierbar: wenn man genau das gleiche Experiment ausführt, kommt genau das gleiche raus
falsifizierbar: wenn  man irgendwas ändert, muß sich auch das Ergebnis ändern

Die Sprachwissenschaft muß auch Methoden / Werkzeuge für diese Aufgabe entwickeln.
(z. B. konnte man in der Physik die Temperatur auch erst seit Erfindung des Thermometers und der Festlegung der Einheiten messen)


siehe auch




Letzte Bearbeitung: 22. September 1998
Erstellt und bearbeitet von Dora Warth (nach einer Vorlesung von Prof. Dr. Huber)
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