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Lukrativität ist weiblich: Perspektiven der Frauenförderung

Von der Wissenschaft zur Wirtschaft - ein Rück- und Ausblick.

Phobie vor Anglophonie

Region & Nation 98 in Germersheim oder: Saumagen, anglophon

“Flagge zeigen im Jahr 2000”

Ansprache des Dekans zum Neujahrsempfang am 11. Januar 2000


Andreas F. Kelletat

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

“Ein ereignisvolles 1999” hatte ich Ihnen und dem Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft vor einem Jahr, beim Neujahrsempfang am 14. Januar 1999 hier im Bierstübchen gewünscht. Ist die Wirklichkeit diesem Wunsch gefolgt? Aus meiner Sicht: Ja.

Dies gilt zunächst für die strukturellen Veränderungen, die sich 1999 ergeben haben. Sie betreffen drei Bereiche:

Zum Jahresbeginn ist durch das für uns zuständige Ministerium die Neuaufteilung der am Fachbereich vertretenen 11 bis (je nach Zählweise) 15 Fächer auf 5 wissenschaftliche Einrichtungen in Kraft gesetzt worden. Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben nunmehr auch institutionalisiert die Möglichkeit, bei den das einzelne Fach bzw. Institut betreffenden Angelegenheiten mitzureden, in den jeweiligen Leitungskollegien. Der Fachbereichsrat hat diesen Leitungskollegien eine Reihe wichtiger Kompetenzen abgetreten, z.B. die Entscheidung über Lehraufträge und über die Besetzung befristeter Stellen. Weitere Kompetenzen werden folgen, die sich z.B. auf das stets knapper werdende Geld beziehen dürften. Jedes Institut wird über kurz oder lang über ein eigenes Budget verfügen, über das eigenverantwortlich entschieden wird. Spart man Geld bei Lehraufträgen, kann man dafür Computer oder Bücher kaufen, spart man bei den Kopien, kann man mehr Lehraufträge vergeben usw usf. Außerdem bieten die Leitungskollegien die Möglichkeit, über die Lehre zu sprechen, wie man die gemeinsamen Ressourcen möglichst optimal nutzt. Im Institut für Interkulturelle Kommunikation haben wir z.B. damit begonnen, bei zu besetzenden Stellen zu überlegen, wie sie möglichst allen am Institut vertretenen Fächern nutzen könnten – was bei den 12 am Institut vertretenen A-Sprachen sowie dem arabisch-chinesisch-deutsch-niederländischen B-Sprachen- und Kulturenspektrum gar nicht so aussichtslos ist, wie man zunächst vermuten würde.

Der zweite Bereich struktureller Veränderungen betrifft die Organisation des Studiums. Seit Beginn des Wintersemesters verfahren wir auch nach den neuen Prüfungsordnungen für Diplom-Übersetzer und Dolmetscher. Die Umsetzung dieser Ordnungen und das Ausschöpfen der in ihnen angelegten Möglichkeiten für viele Innovationen in der Lehre wird uns noch lange beschäftigen. Wenn dort z.B. Praktika als eigenständige Wahlmodule vorgesehen sind, wird uns das vor die Frage stellen, welche Art von Praktika wir denn überhaupt anerkennen wollen. Diese Frage wiederum wird uns in noch größerem Umfang als bisher auf die berufliche Praxis der interkulturellen Kommunikation stoßen.

Natürlich sind wir mit den neuen Prüfungsordnungen nicht für alle Zukunft auf alle denkbaren Änderungen vorbereitet. Mit der Prodekanin, aber auch mit anderen Kollegen, habe ich in den letzten Monaten mehrfach über das sich offenbar ändernde Lernverhalten unserer Studierenden gesprochen. Für manche (manche sagen: für viele) scheint bereits während der allerersten Semester das Studium nicht mehr die Hauptbeschäftigung zu sein. Der Niveauanstieg im Bereich der fremdsprachlichen Kompetenz verläuft mitunter überaus schleppend. Dass Sprachenlernen grad am Anfang auch ein Paukstudium ist, scheint nicht mehr fest im Bewußtsein vieler Studenten verankert zu sein. Was tun, wenn von 10 Teilnehmern eines Grundkurses in der Abschlußprüfung 8 eine glatte 5 bekommen? Das Niveau senken? Das kann sich Germersheim nicht leisten. Die vom Ministerium mit viel publizistischem Tamtam verhängte 4tägige Präsenzpflicht für Hochschullehrer zur Abwechslung auch mal auf deren Studierende anwenden? Ich weiß nicht recht. Aber irgendetwas stimmt mit unserer Ausbildung nicht, wenn unsere immer noch kostenlosen Lehrveranstaltungen nicht effektiv genutzt werden und unsere Studierenden dann für teures Geld Hochschulferienkurse in Bochum oder im nahen und fernen Ausland besuchen, um sich für den Prüfungsstoff, für unsere Übersetzungsklausuren, fit zu machen. Eine Lösung für diese und ähnliche Probleme findet sich in den neuen Prüfungsordnungen nicht. Sicherung der Qualität unserer Ausbildung muss also anderswo ansetzen. Über neue Wege sollten wir mit den Studierenden in den fümf Leitungskollegien und im Fachausschuss für Studium und Lehre beraten.

Der dritte Bereich struktureller Veränderungen betraf 1999 unsere Verwaltung. An der sich freilich nichts geändert hat – abgesehen von den kaum hoch genug einzuschätzenden Verbesserungen in unserer Hausdruckerei! Aber in Dutzenden von Gesprächsrunden wurde eine Vielzahl von wünschenswerten Änderungen ins Auge gefasst. Persönlich gelernt habe ich aus dem “Fit für Fask”-Projekt zumindest zweierlei: Dass die direkt Betroffenen durchaus konkrete Vorschläge machen können, wie man die ständig steigende Verwaltungsarbeit effektiver bewältigen könnte. Dass man die Leute also nur fragen muss, und schon bekommt man interessante Verbesserungsvorschläge. Und gelernt hab ich dann, dass dringend notwendige Modernisierungen (etwa die Einrichtung eines funktionierenden Netzwerkes zwischen Instituten und Verwaltungseinheiten wie dem Prüfungsamt und dem Studierendensekretariat) die finanzielle Leistungskraft unserer Universität offenbar überfordern. Wir werden weiter improvisieren müssen, so recht und schlecht es denn geht. Allen am Projekt Beteiligten danke ich für das Mitwirken – und Herrn Schäfer besonders für die Koordinierung der vielen Arbeitsgruppen.

Umbildung der Institute, neue Prüfungs- und Studienordnungen, Beginn einer Verwaltungsreform – drei markante Ereignisse im abgelaufenen Jahr.

Weitere werden Ihnen in Erinnerung sein und jeder von Ihnen wird ihnen je andere Erinnerungen zuordnen (das war nun ein Satz für die Evaluierung automatischer Übersetzungsprogramme!). Es kann durchaus sein, dass das Jahr 1999 als das Jahr in die Geschichte des Fachbereichs eingehen wird, in der Professor Schunck seine Abschiedsvorlesung hielt (heute genau vor einem Jahr) und in der sich Professor Drescher emeritieren ließ – denn beide haben unseren Fachbereich durch mehr als ein Viertel Jahrhundert geprägt. Über ihre Verdienste in der Lehre und der Forschung ist an anderem Ort und bei anderer Gelegenheit zu sprechen, aber an dieser Stelle möchte ich beiden Respekt bekunden für das, was sie für unseren Fachbereich als Institution getan haben, in ihren Ämtern als Dekan und in ihrer jahrzehntelangen Mitwirkung in all den Gremien des Fachbereichs und der Gesamtuniversität.

Mit dem Tod von Professor Singer, dem Abschied von Professor Schunck und der Emeritierung von Professor Drescher geht am Fachbereich eine Ära zu Ende, von der ich noch nicht weiß, wie ich sie benennen soll. Ein ausgesprochen lebensfroher enzyklopädisch gebildeter Sprachwissenschaftler und Kenner aller arabischen Dialekte; ein souverän verbindlicher und stets auf fairen Ausgleich bedachter Frankreich-Experte, der sich über Jahrzehnte in der Lehre verausgabt zu haben scheint und dann doch große Monographien aus einem langen Forscherleben vorlegt; und schließlich der seine Autorität in für uns lukrativen Gremien professionell nutzende Wissenschaftsorganisator und Spezialist für Sprache, Literatur und Kultur nicht nur Schottlands – drei gegensätzlich markante Persönlichkeiten, die unserem Fachbereich als Forscher, Lehrer und Fuhrmann durch mehrere Jahrzehnte ihren jeweiligen Stempel aufgedrückt haben.

Ihre Antrittsvorlesungen hielten 1999 unsere Kollegen Pöckl und Stoll, außerdem konnten wir Herrn Prill neu in der Professorenschar begrüßen. In 10, in 15 Jahren wird man wissen, wie diese Generation den Fachbereich verändert hat – wobei zu dieser neuen Professoren-Generation fairerweise wohl auch all die zu zählen sind, die seit Anfang der 90er Jahre nach Germersheim gekommen bzw. auf Germersheimer Professuren berufen worden sind: Frau Worbs und die Kollegen Perl, Kelletat, Huber, Ruge, Forstner und Kupfer.

10 Neuberufungen in weniger als 10 Jahren – und über 4 weitere wird derzeit in den zuständigen Kommissionen beraten. Und der Dekan wird natürlich bei Gelegenheit gefragt (und fragt sich das auch selber): Wie nutzt unser Fachbereich diese Regeneration? Wird dabei jeweils fortgesetzt, was bisher war oder wird von uns versucht, das Profil unseres Fachbereichs mit Blick auf unseren primären Lehrauftrag, die universitäre Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern, zu schärfen, damit wir u.a. im Interessengehedder der Fachbereiche möglichst erfolgreich bestehen können? Diese Diskussion wurde auch 1999 am Fachbereich geführt, aber m.E. leider zu selten dort, wo sie zuallererst hingehört: in unserem Fachbereichsrat.

Ich sag es noch deutlicher als bei der Eröffnung des Studienjahres im November: Es ist mir inzwischen genant, auf die Frage, was im Jahre 1999 von den Professorinnen und Professoren unseres Fachbereichs auf dem weiten Feld des Übersetzens und Dolmetschens und der interkulturellen Kommunikation erforscht worden sei, immer nur leicht stotternd antworten zu können. Und bei den Promotionen, ist da etwas Einschlägiges vorzuweisen, etwas, das nicht primär einzelphilologisch orientiert ist, sondern halt interkulturell bzw. translationswissenschaftlich? Ja, eine Arbeit ist 1999 in Germersheim entstanden: Dörte Andres‘ Untersuchung zu mentalen Prozessen bei Anfängern im Dolmetschstudium sowie bei professionellen Dolmetschern. “Konsektivdolmetschen und Notation” heißt die Arbeit und ihr empirischer Ertrag verdankt sich nebenbei wohl auch der 1998 aufgerüsteten Ausstattung unserer Dolmetschanlagen und dem Gewußt wie unserer Techniker. Gratulation und Dank! Vielleicht führt die neue Promotionsordnung, die ja allen Germersheimer Professoren und Privatdozenten das Recht geben wird, auch im Fach Translationswissenschaft Dissertationen zu betreuen, zu einer Erweiterung unseres Forschungsprofils – in Richtung Übersetzen und Dolmetschen und interkulturelle Kommunikation.

Der etwas unwirsche Unterton unter dem eben Gesagten bringt mich hoffentlich nicht in den Ruf eines den Hof beschmutzenden Hagiographen – denn auch bei den wissenschaftlichen und nicht wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gab es 1999 Veränderungen und jede verbindet sich für viele von Ihnen abermals mit einer Fülle an Erinnerungen. Generationswechsel auch hier: Frau Schättle-Hug und Irmgard Kopf und Herr Rizk sind in den Ruhestand getreten – allen dreien gilt unser Dank für die Germersheim erwiesene Treue. Zu neuen Aufgaben haben sich Jeff Clingenpeel, Jürgen Steiert, Andreas Meger und Dyrken Ottmers vom Fachbereich getrennt – ihnen Glück auf den Weg! Im Gegenzug konnte das IAAA drei neue Mitarbeiterinnen einstellen: Rebecca Kelly, Simone Nelles und Linda Turner – Ihnen Glück im neuen Amt! Die heftigsten Personalbewegungen gab in unserer Bibliothek, auch Dank der vier dort im Februar eingerichteten ABM-Stellen zur Unterstützung der Retrokatalogisierung. An neuen Kräften gab es 1999 in der Bibliothek: Monika Euler, Andreas Meger (nun schon wieder fort), Ottfried Hepp, Reinhard Rapp, Gudrun Lambrecht, Sandra Stein, Michael Fischer und Peter Tronicke. So viel neues Personal – da kann manches Institut und manche andere zentrale Einrichtung nur vor Neid erblassen, aber willkommen sind Sie uns natürlich alle! Und willkommen sind schließlich auch die beiden neuen Zivildienstleistenden: Michael Christ und Kilian Kunz. Last not least ist Jochen Schwend und Holger Siegel zu danken, die als Vertreter der vakanten Professuren unserer Anglistik und Russistik über die Jahresschwelle geholfen haben. Ich wiederhole an beide meine Bitte vom November: Bringen Sie sich möglichst intensiv ein in unseren Fachbereich, es wird Ihnen und uns von Schaden nicht sein!

Wenn man nur etwas mehr Zeit hätte, so gäbs noch mehr als genug Erfreuliches aus dem letzten Jahr zu berichten, ich kann es nur aufzählend andeuten: die Fortschritte bei der Zusammenführung der vielen Instituts- zu einer Fachbereichsbibliothek, die erfreuliche Zunahme der Promotionsverfahren, die Auszeichnung der von Herrn Perl betreuten Doktorarbeit von Eva Katrin Müller durch den Präsidenten unserer Universität (erneute Gratulation auch dazu!), die beiden internationalen Konferenzen, die im Sommer und Herbst am Fachbereich durchgeführt wurden, die Ausarbeitung eines BA-Studiengangs durch unseren Kollegen Stoll, die abermals erfolgreiche Internationale Sommerschule, das gar nicht wolkenverhangen verregnete Germersheimer Sonnenfinsternisfest auf unserem Campus, die lebhaften Aktivitäten der neuen Fachgruppe Literatur und Medien, die zahlreichen hochkarätigen Gastvorträge – Spitzenreiter hier als Millenniumsveranstalter das IASPK, die faustischen und amouralistischen Theateraufführungen der produktiven Konkurrenten Kohlmayer und Kirtsmannsson, die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Lettlands an unsere Kollegin von Bardeleben, die Aktivitäten des CIUTI-Vorsitzenden Forstner, Jacquy Neffs gewichtige Studie über das Deutsche als Konferenzsprache in den Staaten der EU, die zahlreichen internationalen Kooperationen – wovon auch unsere heutigen Gäste aus Moskau und Kopenhagen ein schönes Zeugnis ablegen (herzlich willkommen also auch Frau Professor Doris Hansen von der Wirtschaftsuniversität und Frau Professor Sewtlana Poljakowa von der Linguistischen Universität!), der frische Wind in unseren Fort- und Weiterbildungsaktivitäten, das dreitägige Germersheim-Tamperensische Doktorandenkolloquium im sonnenbeglänzt schneebedeckten Land der Hyperboräer, die vom Vizepräsidenten Loos eben gerühmte stocksolide Arbeit unseres Stipendienvergabeausschusses, die knapp 100.000 DM, die unser Fachbereich 1999 für studentische Hilfskräfte zusätzlich bekommen hat – zur Durchführung des von Minister Zöllner initiierten Tutorienprogramms, die Einigung über unseren Fächerkatalog in der neuen Promotionsordnung, das erinnerungssatte Wiedersehen all jener Germersheimer Ehemaligen, die vor 50 Jahren, 1949, hier als erste ihr Diplom erworben haben, das Sommerfest des Freundeskreises, die sich verbessernde Kooperation mit dem Mainzer Studium Generale, unser erster Tag der Offenen Tür (organisiert in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Landau von Lothar Görke), der weitreichende Beschluss des Fachbereichsrates, ein Sprachenzentrum einzurichten, die Verabschiedung unserer Diplomanden auf einem Festakt am 12. November im rappelvollen Audimax (zum dritten Mal gab es dieses vom Prüfungsamt ausgerichtete Fest nun schon!), die Fortschritte bei unserer Beteiligung am Brüsseler Euro Master-Programm für Konferenzdolmetschen, die sehr schön bösen Limericks, die Sigrid Kupsch im Dezember gedichtet hat, die Einwerbung von Drittmitteln z.B. aus den Frauenförderprogrammen der Universität (nebenbei: bis Ende dieser Woche können noch Anträge auf Finanzierung von Proseminaren aus diesem Programm gestellt werden!), die finanziell happige, aber dann doch verblüffend glatte Umstellung unserer EDV-Anlagen auf das Jahr 2000 (ein extra Dank an das CaFL-Team) – und schließlich das zügig Gestalt annehmende Vorhaben, Sie künftig alle über all diese Ereignisse möglichst rasch zu informieren, nicht mehr in papierener FAX-Form sondern via Internet und Intranet. Sie müssen nur dafür sorgen, dass Sie auf Ihrem Computer auf die neue FASK-Startseite gelangen, Einzelheiten verrät Ihnen Herr Diaz.1

Doch – ein ereignisvolles Jahr ist das Jahr 1999 gewesen, bis zu jenem denkwürdigen Ereignis in der letzten Vorlesungswoche, als unser Dienstwagen auf der Autobahn nach Mainz plötzlich in Flammen stand und der GA-Vorsitzende eine Stunde später dennoch in gewohnter Souveränität und Gelassenheit die Beratungen über die neue Promotionsordnung fortsetzte. Zu danken ist allen, die an all diesen Ereignissen (mit Ausnahme natürlich des Autobrandes!) in welcher Rolle und Funktion auch immer sich gestaltend beteiligt haben. Hervorheben muss ich in diesem Kollektivdank die Prodekanin, die im abgelaufenen Jahr zusätzlich als Institutsleiterin und Vorsitzende einer Berufungskommission sowie unserer Strukturkommission mit Aufgaben jenseits von Forschung und Lehre zu stark überhäuft worden ist. Ich danke Frau Worbs sehr für ihre kritisch-loyale Unterstützung.

In einem Gespräch am Wochenende hat die Prodekanin mir mit einem polnischen Phraseologismus (den ich aber nicht wiedergeben kann) zu verstehen gegeben, dass ich als Dekan zu viele Dinge gleichzeitig voranzutreiben versuche. Das ist richtig. Und ich hab mir daher für mein viertes und letztes Dekansjahr Besserung gelobt. Nur ein Thema soll mich daher als Dekan – neben den üblichen Amtsgeschäften – im Jahr 2000 intensiver beschäftigen: Welche Entscheidungen muss unser Fachbereich in diesem Jahr treffen, damit wir in 5 oder 15 Jahren nicht mehr unbedingt die weltweit größte Ausbildungsstätte für Übersetzer und Dolmetscher sind, aber dafür zumindest die beste. Das solls dann aber auch gewesen sein.

Sie sehen mir meinen Hochmut nach, der bekanntlich vor dem Fall kommt. Ich danke Ihnen für das im abgelaufenen Jahr 1999 für unseren Fachbereich Geleistete. Und ich darf mit Ihnen anstoßen auf ein hoffentlich nicht zu ereignisvolles, aber für das Profil unseres Fachbereichs deutlich Flagge zeigendes 2000!
 

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