Wahlmöglichkeiten bei Modulkombinationen



wie bisher



neu



Erg.-fach

Fremdspr. Kompetenz

Kulturwiss.

Fachtexte

Dolmetschen

Übersetzen



Durch Bildung individueller Schwerpunkte kann innerhalb des regulären Studiengangs z.B. folgendes betrieben werden (schwarz = wie bisher, rot = neue Möglichkeiten):

Zeile 1: 3 E-Fächer (die Fachspezialistin für Industrieunternehmen) oder

Zeile 2: (der Technikfreak) 2 E-Fächer plus Fachtextübersetzen in die C-Sprache

Zeile 3: Grundkompetenzen in einer 3. und 4. Sprache (die polyglotte Studentin will zur EU)

Zeile 4: 1 D-Sprache und Dolmetschen für Übersetzer in der B-Sprache

Zeile 5: Medienübersetzen und Kulturwissenschaft in der A-Sprache (ein Spanier, der zum Fernsehen will)

Zeile 6: die C-Sprache bis zum Diplom auch aktiv und Dolmetschen für Übersetzer in der B-Sprache (jemand will 2 Sprachen möglichst umfassend beherrschen)

Zeile 7: eine D-Sprache (hier EN) als 2. B-Sprache (3 Sprachen gut)

Zeile 8. Fachtextübersetzen für Dolmetscher (Konferenzdolmetscher werden oft/meist für Fachkongresse eingesetzt) und

Zeile 9. schließlich eine völlig neue Kombinationsmöglichkeit: in einer Sprache den Studiengang Dolmetschen und in eeiner anderen Übersetzen mit z.B. dem Abschlussgrad "Diplom-Dolmetscherin (EN) u. Diplom-Übersetzerin (PO)" (jemand hat EN als B-, Portugiesisch als C-Sprache, im PO bieten wir aber keine Dolmetschausbildung). Oder: Jemand ist im F-Dolmetschen erfolgreich, schafft aber partout nicht SP).



European Credit Transfer System

ECTS-Punkte für jeweils 2 SWS:

V =

Vorlesung

2 ECTS

Üg =

Übung Gemeinsprache

2 ECTS

Üf =

Übung Fachsprache / Fremdspr. Kompetenz / Dolm.

3 ECTS

PS =

Proseminar

6 ECTS

HS =

Übersetzer-/Dolmetscher-Hauptseminar

8 ECTS

Diplomprüfungen


10 ECTS

Diplomarbeit


20 ECTS



Beispielrechnung ECTS

Grund-
studium
(1.-4. Sem.)

Haupt-
studium
(5.-8. Sem.)

Gesamt

(1.-8. Sem.)

Diplom-Examen

SWS

ECTS

SWS

ECTS

SWS

ECTS

ECTS

Erstfach B-Sprache

40

56

42

61

82

117

Diplomarbeit

20

Zweitfach C-Sprache

25

36

18

28

43

64

 

Diplomprüfungen A + B

 

 

 

 

 

 

10

Wahlpflichtmodul 1+2 sowie Wahlmodul incl. Prüfungen

15

28

20

31

35

59

 

Summen

80

120

80

120

160

240

30

Gesamtsumme ECTS: (1-8) 240 + (Diplom-Examen) 30 = 270



Die Mobilität der Studierenden wird gefördert durch internationale Austauschprogramme GER hat Partnerschaften mit mehr als 70 ausländischen Universitäten. Ein wichtiger Beitrag zur internationalen Mobilität besteht in der Übernahme des European Credit Transfer System (ECTS):

Die ECTS-Anrechnungspunkte für Lehreinheiten ("course units") entsprechen dem von den Studierenden in etwa aufzubringenden Arbeitspensum, das für eine erfolgreiche Teilnahme an der jeweiligen Lehrveranstaltung insgesamt zu erbringen ist; dies schließt die Zeiten für die Vor- und Nachbereitung sowie eventuell erforderliche Leistungsüberprüfungen ein (ein HS - 8 ECTS - erfordert einen größeren Arbeitsaufwand als eine Vorlesung – 2 ECTS). 60 Punkte entsprechen dem Arbeitspensum für 1 Studienjahr, 30 dem für die 20 SWS in 1 Semester (einschließlich der vorlesungsfreien Zeit).

Hausaufgaben:

Institute: Die Institute müssen ihre Stundenpläne nach Modulen sortieren (Fremdsprachliche Kompetenz I wird im CH anders aussehen als im EN).

Studierende: Studierende müssen sich entscheiden, ob sie das Examen nach der neuen oder der alten Prüfungsordnung ablegen wollen: Alle können noch nach der alten, auch die Neuimmatrikulierten, da wir schon nach neuen Ordnungen verfahren dürfen, sie aber im Augenblick noch nicht im Staatsanzeiger Rheinland-Pfalz veröffentlicht ist (das wird in einigen Wochen geschehen). Ich empfehle neu für alle, die nicht weiter als ca. im 5. Semester sind: Die C-Sprache-aktiv-Prüfung, welche sie in der Vorprüfung ablegen mussten, ist nicht "verschwendet", sondern kann als Modul genutzt werden. Die Vorprüfung nach der alten Ordnung behält selbstverständlich Gültigkeit, das Hauptstudium ist dann nach der neuen Ordnung zu gestalten, gegenüber bisher braucht man aber ein HS in der C-Sprache.

Ausschuss Studium und Lehre: Der Ausschuss muss als nächstes Studien- u. Prüfungsordnungen für internat. bekannte Abschlüsse wie B.A. und Master erarbeiten.

1. Der Ausschuss hat bereits eine Studienordnung B.A. mit 6 Semestern Dauer verabschiedet, (mittlerweile hat diese auch den FBR passiert, aber es wird wegen des zeitraubenden Akkreditierungsverfahren noch eine Weile dauern, bis sie in Kraft sein wird). Der B.A. ersetzt den alten AGÜ. Ein solcher B.A. kommt der Internationalisierung des Berufs entgegen: Studierende aus Brasilien oder China sind eben in den meisten Fällen wohl nicht in GER, um sich außer mit DE intensiv mit FR oder AR zu befassen, sie streben eher einen Abschluss im DE mit (passiven) Grundkenntnissen wohl meist im EN an.

2. Ein Master´s-Grad mit einer Regelstudienzeit von 9 Semestern (es dürfen nicht mehr als bei den Diplomstudiengängen sein!) könnte und sollte z.B. Module in Translationsdidaktik, Sprachdatenverarbeitung, Vertiefung des E-Fachs oder Fachsprachenforschung beinhalten. Und wir sollten einen Master´s-Abschluss im Konferenzdolmetschen entwickeln, da international für Konferenzdolmetscher ein Graduiertenabschluss der Standard ist.