So lief das auch schon nach der alten Studienordnung: Die beiden linken Säulengruppen zeigen das (für Übersetzer und Dolmetscher identische) Grundstudium, die beiden mittleren Säulengruppen das Hauptstudium für Übersetzer, dann die braune Säule Wahlpflicht 1 = E-Fach.

Das völlig Neue wird durch die 2 weißen Säulen rechts angedeutet: das Wahlpflichtmodul 2 und das Wahlmodul. Es bleiben nämlich gegen bisher 20-24 SWS übrig durch Verzicht auf:

a) einen Teil der gemeinsprachlichen Übersetzungsübungen und

b) das bisher aktive Betreiben der 2. Fremdsprache (C-Sprache) bis zum Vordiplom.

Die Wahlpflichtmodule 1 und 2 sind verbindliche Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Studiums. Das Wahlmodul ist eine zusätzliche, freiwillig wählbare Studieneinheit zur Erweiterung der wissenschaftlichen bzw. beruflichen Qualifikation. Wahlpflicht 1 ist identisch mit dem E-Fach, Wahlpflicht 2 und Wahlmodul können z.B. weitere E-Fächer oder Sprachen sein oder das aktive Betreiben der C-Sprache, also deren Aufstockung zu einer 2. B-Sprache Als Wahlmodul kann auch ein einschlägiges Praktikum anerkannt werden.

Die neue Regelstudienzeit beträgt 9 statt bisher 8 Semester – und dies bringt eine Verkürzung der Studiendauer. Das hört sich zunächst paradox an, aber: Die Lehrveranstaltungen sind wie bisher auf genau 8 Semester beschränkt, das 9. Semester ist ein reines Prüfungssemester. Der Freiversuch bei der Diplom-Prüfung kann innerhalb der Regelstudienzeit von 9 Semestern (statt bisher 8) erfolgen – und dies ist ein sehr realistisches Szenario, da auch schon in Vergangenheit die meisten Studierenden mit 9 Semestern ihr Examen abschlossen! Eine Prüfungsleistung im Freiversuch gilt bei Nichtbestehen als nicht unternommen. Eine bestandene Prüfungsleistung kann 1 x zur Notenverbesserung wiederholt werden. Wird eine Verbesserung nicht erreicht, bleibt die im 1. Versuch erzielte Note gültig.

Für die alten Hasen an diesem FB: Ein positiver Nebeneffekt der Erhöhung der Regelstudienzeit besteht darin, dass bisher bei Mittelzuweisungen nur Studierende vom 1.-8. Semester berücksichtigt wurden, d.h. 1½ statt der insges. 2½ tausend - in Zukunft dürfte diese Zahl sehr viel realistischer werden.

Soweit der Überblick; jetzt zu einigen Details. Das Grundstud für Diplom-Übersetzer und Diplom-Dolmetscher ist identisch. Es umfasst die folgenden Module: