FAQ about the characteristics of the Bachelor’s and Master’s programs

1. Worin bestehen die entscheidenden Unterschiede zwischen dem Diplom- und dem neuen Bachelorstudiengang?

Der neue BA SKT unterscheidet sich von den bisherigen Diplomstudiengängen am FASK in folgenden Kernpunkten:

Ø      Sie erbringen die prüfungsrelevanten Leistungen studienbegleitend, d.h., während Ihres gesamten Studiums. Es gibt also keine Vorprüfungswoche bzw. Diplomprüfungswoche mehr, die quasi allein über Ihre Abschlussnote entscheidet.

Ø      Das neue gestufte Studiensystem bietet Ihnen mehr Kombinationsmöglichkeiten bei der Zusammenstellung Ihres individuellen Studienverlaufplans.

Ø      Sie studieren nur noch 6 Semester, das heißt, Sie können deutlich schneller auf den Arbeitsmarkt kommen, wenn Sie dies wünschen.

Ø      In Zukunft besteht für alle am FASK angebotenen Veranstaltungen für die BA-Studierenden Anwesenheitspflicht.

Ø      In Zukunft können Sie viele Veranstaltungen nicht mehr beliebig oft wiederholen, sondern Sie haben maximal drei Versuche zum Ablegen einer Leistungsüberprüfung. Bitte beachten Sie, dass dies aber nicht für alle Kurse am FASK gilt. Näheres erfahren Sie hierzu in den einzelnen Modulhandbüchern.

Ø      Scheine fallen in Zukunft mit der Umstellung auf das neue EDV-System HISPOS nach und nach weg. Trotzdem haben Sie die Möglichkeit, sich Scheine ausstellen zu lassen (z.B. bei Anrechnungen innerhalb von Modulen).

2. Was sind die Vorteile der neuen Abschlüsse?

Vorteile des BA-Abschlusses sind die kurze Studiendauer, die deutliche Praxisorientierung und der frühe Berufseintritt. Die Einrichtung der neuen Studiengänge bietet auch eine Vielfalt an Möglichkeiten zur fachlichen Vertiefung: neben der fachinternen Vertiefung (BA SKT mit anschließendem MA SKT) auch fachübergreifende Formen (z.B. Kombination eines BA SKT mit einem Master of Business Administration, einem Abschluss in Touristik o.Ä.). Deutsche Studierende können an einer Universität im europäischen Ausland einen Aufbaustudiengang belegen und ausländische Studierende, die in ihrem Heimatland den Bachelorabschluss erworben haben, können wiederum ihre Ausbildung mit einem deutschen Masterabschluss vervollständigen.

3. Wird der neue Bachelorabschluss von den Universitäten der jeweiligen Bundesländer als Zugangsvoraussetzung für weiterführende Studiengänge akzeptiert?

Ja, der Studienabschluss wird bundesweit anerkannt. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Institutionen zusätzliche Zulassungsvoraussetzungen (z.B. Eignungsprüfungen) für ihre MA-Studiengänge festlegen.

4. Sind die Leistungsanforderungen für die neuen Studiengänge höher als für die alten?

Die Leistungsanforderungen sind nicht grundsätzlich höher oder niedriger als in dem alten Diplomstudiengang. Allerdings müssen die Leistungen kontinuierlich – nach Abschluss eines Moduls – und nicht wie vorher gegen Ende der Studienzeit erbracht werden. Dies hat zumindest folgende Vorteile: Erstens wissen die Studierenden schon während des Studiums, wie ihre Leistungen einzuordnen sind und zweitens wird ihr Prüfungsplan entzerrt.

5. Ist das Bachelorstudium auch inhaltlich gekürzt, wenn ich kürzer studiere?

Ja. Die Inhalte des bisherigen Diplomstudiengangs, die in der Regel auf 9 Semester ausgelegt waren, können nicht in 6 Semestern untergebracht werden. Wenn der FASK die Lehrpläne vom alten 9-semestrigen Studium auf 6 Semester Bachelor plus 4 Semester Master umstellt, müssen die Inhalte neu strukturiert werden, damit nach 6 Semestern ein Bachelorabschluss möglich ist. Bereits im Bachelorstudiengang gibt es berufsbefähigende Inhalte, die im Diplomstudiengang erst spät im Hauptstudium angeboten werden.

6. Reicht ein Bachelorabschluss schon aus oder ist es nicht besser, noch den Master „dranzuhängen“, damit ich einen höherwertigen Abschluss habe?

Auch im Bachelorstudiengang SKT ist der wissenschaftliche Anspruch gewährleistet, d.h. der Abschluss als BA SKT stellt die grundlegenden translatorischen Kenntnisse und Qualifikationen sicher und beinhaltet darüber hinaus ein hohes Maß an Methodenreflexion und Theorieorientierung, die für Ihre Fächer relevant sind. Er bietet einen internationalen, akademischen Abschluss, der sowohl für den direkten Einstieg ins Berufsleben als auch für ein weiterführendes Universitätsstudium im Rahmen eines Masterstudiengangs geeignet ist.

Der MA SKT dient dazu, Ihr Wissen und Können zu vertiefen, zu erweitern, zu spezialisieren oder zu ergänzen. Er bereitet zum einen auf eine wissenschaftliche Tätigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor (mit Möglichkeit der Promotion), aber auch auf eine Reihe von Berufsfeldern, die fundiertere Kenntnisse erfordern.

7. Sind alle Bachelorstudiengänge gleich? Kann ich während des Studiums problemlos die Hochschule wechseln?

Die Frage ist so allgemein nicht zu beantworten. Die grundlegenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Theorien sowie das nötige Methodenwissen erlernen Sie in der Regel in den Bachelorstudiengängen an allen Hochschulen. Daher ist ein Wechsel der Hochschule nach der Bachelorprüfung in ein Masterprogramm einer anderen Hochschule im selben Fach oder in einem verwandten Fach meist problemlos möglich. Ein Hochschulwechsel während des Bachelorstudiums kann allerdings dazu führen, dass Sie bestimmte Module an der neuen (auch ausländischen) Hochschule nachholen müssen. Dies war in den alten Diplomstudiengängen nicht anders. Wenn Sie einen Hochschulwechsel planen, vergleichen Sie daher die jeweiligen Studienordnungen genau und suchen Sie die Studienberatung Ihres Faches oder Ihrer Fächer auf.

8. Wie ist die Akzeptanz von Bachelorabsolventinnen und –absolventen auf dem Arbeitsmarkt?

Der FASK ist überzeugt, mit den neuen Abschlüssen gefragte Arbeitskräfte auf den Markt zu bringen. Beide Studiengänge, Bachelor und Master, ermöglichen den Direkteinstieg in die Berufspraxis. Wie genau der Arbeitsmarkt auf die neuen Abschlüsse reagieren wird, wird sich allerdings, wie in anderen Fächern auch, erst noch herausstellen müssen.

9. Sind meine beruflichen Chancen als Bachelorabsolventin schlechter im Vergleich zum klassischen Diplomabschluss?

Generell muss man zuerst immer die zu erfüllende Aufgabe betrachten. BA-Absolventen sind schneller fertig und von daher in den Bereichen im Vorteil, in denen im Beruf erwerbbare Praxiskenntnisse mehr zählen. Denn die Personalverantwortlichen sehen sowieso stark auf die spezifischen Kenntnisse und die Persönlichkeit des Bewerbers. Es ist zum Beispiel durchaus üblich, dass Sie in einem Bewerbungsverfahren eine Probeübersetzung anfertigen und in einem Gespräch Ihre fachliche und persönliche Kompetenz darlegen müssen. Diese Dinge zählen mehr als die genaue Bezeichnung bzw. Art des Hochschulabschlusses.

10. Was sind ECTS-Punkte?

ECTS-Punkte werden auch als Credit Points, Leistungspunkte, Kreditpunkte oder Studienpunkte bezeichnet. ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System. Die ECTS-Punkte beschreiben den angenommenen Arbeitsaufwand der Studierenden (einschließlich des Selbststudiums). Sie werden über das Studium hinweg gesammelt, das heißt nach und nach erworben. Durch die Einführung des ECTS an europäischen Hochschulen können auch die Studienleistungen bei einem Hochschulwechsel leichter anerkannt werden. Ein Studienjahr entspricht im Sinne des ECTS im Vollzeitstudium 60, ein Semester (einschließlich vorlesungsfreier Zeit) 30 Leistungspunkten.

Neue Bachelor- und Masterstudiengänge werden nur genehmigt, wenn sie modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen sind.

11. Was ist ein Diploma Supplement?

Das Diploma Supplement ist eine englischsprachige Zeugnisergänzung mit einheitlichen Angaben zur Beschreibung von Hochschulabschlüssen. Es informiert über die absolvierten Studieninhalte, den Studienverlauf und die mit dem Abschluss erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen. Mit dem Diploma Supplement soll die internationale Einstufung und Anerkennung deutscher Hochschulabschlüsse erleichtert werden.