Wie speichere ich unter Linux eine Datei auf Diskette?


Bei SuSE-Linux:


Bei SuSE-Linux kann man Disketten und Daten-CDs erst nutzen, wenn man das Icon auf dem Desktop angeklickt hat, und darf Disketten nur nach folgender Prozedur aus dem Laufwerk nehmen: mit der rechten Maus auf das Icon klicken, Menüpunkt Laufwerkeinbindung lösen wählen.


Warum ist dies so? Thomas Diehl erklärt dies in seinem Buch „KDE3“ (Nürnberg: SuSEPress, 2002) auf S. 126f.: „In den seltensten Fällen werden Daten, die Sie von der Festplatte auf die Diskette hinüberkopieren, auch gleich dort gespeichert. Das ist zumeist nur bei Verwendung spezieller Programme wie Supermount der Fall. Normalerweise hängen Ihre Daten eine Weile gleichsam in der Luft. Die Daten werden erst auf Diskette geschrieben, wenn das Betriebssystem meint, gerade nichts Wichtigeres zu tun zu haben. Diese Verhalten von Linux/Unix-Systemen – die Arbeit mit Zwischenspeichern (Caches) - ist normalerweise sinnvoll und sogar einer der Gründe dafür, warum sie so schnell und effektiv arbeiten. Wenn Sie sicher sein möchten, dass Ihre kopierten Dateien sich tatsächlich auf der Diskette befinden, sobald Sie sie aus dem Laufwerk nehmen, so müssen Sie die Diskette regelrecht „unmounten“. Das geschieht, indem Sie das Konqueror-Fenster mit dem Disketteninhalt schliessen und aus dem Kontextmenü den Punkt Laufwerk-Einbindung lösen wählen. Nun verschwindet auch der kleine grüne Pfeil neben dem Symbol. „




Mounten und Unmounten von Disketten





Disketten werden unter Linux NICHT mit Buchstaben (A:) angesprochen – schliesslich gibt es nur 26 Buchstaben, und das kann schnell knapp werden – sondern sie werden wie ein gewöhnliches Verzeichnis behandelt. Bei SuSe-Linux heisst dieses Verzeichnisse


/media/floppy


Zu diesem Verzeichnis müssen Sie in Ihrem Anwendungsprogramm wandern, um etwas auf Diskette abzuspeichern.



Verzeichnisstruktur unter Linux




Das Dialogfenster zum Speichern sieht etwas anders aus, je nachdem ob es sich um ein KDE-Programm (z.B. KWord, KSnapshot), ein Gnome-Programm (z.B. Gimp, AbiWord) oder sonstige Programme (z.B. OpenOffice, Mozilla) handelt. Doch die drei benötigten Funktionen sind überall vorhanden:



Wem diese Funktionen nichts sagen, der findet den Vorgang am Beispiel von OpenOffice im Sun-Tutorial kinderleicht erklärt.



Die folgenden Abbildungen sollen das Auffinden der drei Funktionen erleichtern:


KDE-Programme:


Speichern unter KDE


Gnome-Programme:


Speichern unter Gnome


Sonstige Programme:


Speichern unter OpenOffice


Speichern unter Mozilla


Speichern unter Acrobat Reader




Unter Knoppix:


Es gibt zwei Unterschiede:




Im folgenden werden die einzelnen Schritte erklärt. Man muß beachten, daß man das Verzeichnis 'floppy' erst aufrufen kann, wenn auch eine Diskette eingelegt ist.

Man klickt auf den Button 'speichern unter' dann erscheint ein Fenster:






Man geht solange 'ein Verzeichnis hoch' bis man ganz oben ist.

Dann wählt man das Verzeichnis 'mnt',

















und dann 'floppy' (/mnt/floppy)


















Dann geht man auf 'speichern'.

















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