Frank Krüger, M.A.
Aktuelle Version: 2.3, März 1994
Bei einem Aufruf von der Befehlszeile (DOS-Prompt) aus können zusätzlich zum Programmnamen eine Reihe von Optionen und Parameternangegeben werden. Die wichtigsten sind die Konfigurationsdatei (-h Dateiname, z.B. -h config.tel) und der Rechnername, zu dem man sich verbinden will (Adresse oder IP-Nummer). Standardmäßig, d.h. wenn anderslautende Angaben fehlen, wird eine Verbindung zu unserem Unix-Rechner USUN2 (134.93.32.57) geöffnet.

Die Abbildung zeigt einen Teil des Eingangsdialogs nach einem Verbindungsaufbau zu unserer USUN2. Die Meldungen der obersten vier Zeilen wurden vom Telnet-Client, hier NCSA Telnet für DOS 2.3.01, erzeugt, alle anderen Daten von dem Telnet-Server, der USUN2 bzw. der voreingestellten Unix-Shell (Vgl. auch Kapitel 1.3, Telnet allgemein).
Standardmäßig ist die Bildschirmanzeige auf 25 Zeilen eingestellt, von denen 24 der Anzeige von Daten des Servers dienen und die 25. Zeile der Statusinformation. So wird links außen der Name der aktuellen Sitzung eingeblendet (es sind mehrere gleichzeitig möglich), wobei der * (Asterisk) eine bestehende Verbindung anzeigt.. In diesem Fall ist das die IP-Nummer 134.93.32.57. Die einzige weitere dauerhaft eingeblendete Angabe ist die Uhrzeit ganz rechts.
Wird mit ALT+C eine Protokolldatei eröffnet (sog. Capture File), so wird zusätzlich eine entsprechende Meldung links neben der Uhrzeit angezeigt.
Taste(n)
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Funktionsbeschreibung
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| Alt-A
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Hinzufügen
einer Sitzung, d.h. Terminalverbindung zu einem Host
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| Alt-N
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Wechseln
zur nächsten aktiven Sitzung (wenn mehrere geöffnet sind)
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| Alt-M
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Einblenden
von Systemmeldungen (console Messages)
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| Alt-C
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Mitspeichern
in eine Protokolldatei ein/ausschalten. Dateiname und -pfad (also
Verzeichnisse) können schon in der Konfigurationsdatei oder über den
Parameterbildschirm (Alt-P) definiert werden.
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| Alt-H
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Hilfebildschirm
mit allen Befehlen und Optionen
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| Alt-P
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Änderungen
an den folgenden Parametern: Farben, Speicherdateiname und -pfad (Capture
file), Rückwärtstaste (backspace), Sitzungsname, Text-/Graphikmodus
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| Alt-Y
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=
BREAK,
Unterbricht den laufenden Prozess (z.B. größere Datenbanksuche)
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| Alt-O
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Unterbricht
die Ausgabe
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| Alt-U/K
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Löscht
eine Zeile bzw. ein einzelnes Zeichen
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| Alt-X
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=
CLOSE,
Schließt die Verbindung (u.a. beim OPAC Mainz die einzige
Möglichkeit zum Beenden einer Sitzung).
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| Alt-F3
|
=
ABORT,
Radikaler Abbruch aller Verbindungen und beenden des Telnet-Clients; Nur
im äußersten Notfall benutzen, wenn nichts anderes mehr hilft!
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| SCR
LOCK
|
Beginnt
/Beendet Modus zum Rückwärtsblättern (um frühere Ein- oder
Ausgaben nochmal anzusehen).
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Zur näheren Information steht eine ausführliche Anleitung im
Verzeichnis von Telnet (Kopie von NCSA, USA) oder gedruckt in den CAFL (R150
bzw. R148) zur Verfügung!
*************************************************************Die entsprechenden Adressen (für einen direkten Aufruf mit telbin [Adresse]) und die sonst notwendigen Eingaben in Kurzform sind:
* Bitte wählen Sie: *
* 1 OPAC der UB Mainz *
* 2 Library of Congress, Washington *
* 3 Bibliotheque National Francaise, Paris *
* 4 Servizio Bibliotecario Nazionale, Venezia *
* 5 National Library of Scotland, Edinburgh *
* 6 Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin *
* 7 Lynx (WWW-Browser NUR Uni Mainz) *
* 0 logout *
*************************************************************
Tippen Sie 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 0:
Die Erscheinungsweise und Bedienung unter DOS ist etwas
umständlicher als bei der
Mac-Version,
da der Benutzer zwar ebenfalls systematisch zu den gewünschten Adressen
geführt wird - die Dateien bzw. die enthaltene Information ist identisch
- , aber die Verbindung letztendlich manuell, d.h. mit einem entsprechenden
Programmaufruf, aufgebaut werden muß. Zudem lassen sich die Angaben bei
der DOS-Emulation von Windows selbst - im Gegensatz zu der entsprechenden
Umgebung SoftWindows auf dem Apple Mac - nicht selektiv kopieren.
Für
den Aufruf von Hytelnet für DOS braucht bei der
vorhandenen Netzinstallation auf unseren Servern (NFASK1) lediglich
hytelnet eingegeben zu werden. Damit wird zunächst in das
entsprechende Verzeichnis gewechselt und dann das speicherresidente Programm
HR.exe (HyperRez) geladen. Mit der Tastenkombination
Ctrl+Backspace (Taste mit Pfeil über der Return-Taste)
läßt sich nun jederzeit der Startbildschirm bzw. die jeweils zuletzt
benutzte Seite laden. Der Startbildschirm enthält neben dem Menü im
oberen Teil auch die wichtigsten, systemabhängigen
Befehlskombinationen:
Bei der DOS-Version erfolgt die Bedienung also im wesentlichen durch die
Pfeile (rechts/ links - Vor-/Zurückblättern,
Hoch/Runter - Eintrag anwählen). Außerdem kann mit
der Tastenkombination Ctrl+HOME jederzeit direkt zu dem
Startbildschirm zurückgesprungen werden. Ferner läßt sich mit
F1 eine Hilfeseite aufrufen, die alle Befehle bzw. Tastenkombinationen anzeigt.
Während mit ESC lediglich die Anzeige der Daten
unterdrückt wird, aber das Programm selbst geladen bleibt, beendet die
Tastenkombination Alt-T das Hytelnet-System und entlädt
das speicherresidente Programm.
Aktuelle Version: 2.02 bzw. 3.0, Dezember 1996 Unter DOS eignet sich das Dekomprimierungsprogramm PKUNZIP v.a. dazu, komprimiert per e-mail übertragene Dateien (vgl. Funktion File Attachment) zu dekomprimieren (ugs. auch "auspacken" genannt) und damit die ursprünglichen Daten wiederherzustellen. Eine komprimierte Datenübertragung ist generell wegen der geringeren Übertragungsdauer (formatierte Textdokumente z.B. im MS-Word-Dateiformat lassen sich auf bis zu 40% ihrer urpsrünglichen Größe reduzieren) notwendig. Speziell bei e-mail kommt außerdem hinzu, daß einige der Übertragungsstationen im Internet (sog. Mail-Exchanger) Dateien über einer bestimmte Größe nicht bzw. nicht vollständig weiterleiten können. Dieses Problem tritt v.a. bei elektronischer Dateiübertragung in und aus relativ niedrig entwickelten Ländern bzw. bei kommerziellen System auf. Außerdem bietet sich eine Komprimierung in den Fällen an, wo dem Empfänger Gebühren in Abhängigkeit von den übertragenen bzw. gespeicherten Datenmengen entstehen.
Zu den Programmfunktionen im einzelnen:
Das Programm wird mit dem Befehl
Die wichtisten Parameter (also Zusatzoptionen) sind:
-d
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wiederherstellen bzw. erzeugen der in der ZIP-Datei abgespeicherten
Verzeichnisstruktur
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| -n
|
nur
die enthaltenen Dateien dekomprimieren, die neueren Datums sind als die
vorhanden Dateien
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| -o
|
Überschreiben aller vorhandener Dateien ohne vorherige Abfrage
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| -t
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Testet die Integrität der ZIP-Datei, also ob alle Dateien in Ordnung sind
|
Eine typische Befehlszeile lautet z.B.:
Aktuelle Version: 1.0,
Das PDF - Portable Document Format - ist von Adobe, den Erfindern von Postscript, als dessen Nachfolge bzw. Ergänzung für die elektronische Darstellung von Texten bzw. aufwendiger Layoutarbeiten geschaffen worden. PDF-Dateien lassen sich mit Hilfe der Adobe Acrobat Produktfamilie direkt aus PageMaker-Layoutdateien oder aus jeder beliebigen Postscript-Datei erstellen und für eine elektronische Präsentation nachbearbeiten. Ergänzungen für die elektronische Nutzung sind z.B. Suchfunktionen für den gesamten (sog. Voll-)Text, Erzeugung von Symbolen für jede Seite (sog. Thumbnails) und die Möglichkeit zur Ergänzung der PDF-Dateien durch Lesezeichen und Annotationen, die zwar extra, aber mit Verweisen auf die jeweilige Position in der Datei gespeichert werden können.
Der Bildschirm von Adobe Acrobat Reader 1.0 für DOS (im folgenden kurz Ard) ist ähnlich den Programmversionen für graphische Benutzeroberflächen in fünf Bereiche aufgeteilt:

ARD verfügt zwar nicht über alle Funktionen, wie die höheren Versionen für Macintosh, Windows und UNIX, ist aber in der Lage, alle PDF-Dokumente zu lesen und verwendet im wesentlichen die gleiche Symbolik wie die Versionen 2.0 und 3.0. Allerdings sind nicht alle möglicherweise mit dem Dokument abgespeicherten Funktionen und Informationen auch abrufbar (z.B. Artikelfunktionen).
Da eine ausführliche Dokumentation auch elektronisch verfügbar ist, sollen hier lediglich die Symbole der Status- und Werkzeugleiste erläutert werden.
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Fensterteiler,
zum Ändern der Breite des linken Übersichtsbereiches Seitennummernfeld, durch Anklicken wird das Dialogfeld "Gehe zur Seite" angezeigt. Vergrößerungsfeld, durch Anklicken wird das Zoommenü geöffnet und der Vergrößerungsfaktor kann geändert werden.
Seitengrößenfeld, das die Größe der aktuellen Seite in
dem gewählten Maßsystem (Metrisch oder englisch) anzeigt.
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Inhaltsanzeige Menü View)
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Strg
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Nur
die Seitendarstellung wird angezeigt
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Zusätzliche
Anzeige der Gliederungsstruktur (sog. Lesezeichen)
| |
| Zusätzliche
Anzeige der Seiten als Miniaturen (sog. Thumbnails)
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| Werkzeuge
Menü Tools)
| ||
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+Alt+1
|
Verschieben
des dargestellten Seitenausschnitts
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+Alt+2/3
|
Vergößern
bzw. Verkleinern der Darstellung
|
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+Alt+4 |
Text
markieren (zum Kopieren über die Zwischenablage; wird als RTF
übernommen); entsprechend mit Graphiken, beide Fkt. nicht beim Browser
Plug-In (Achtung: Die Verwendung dieser Funktion ist abhängig von den für das Dokument vergegebenen Zugriffsrechten (vgl. Datei/Dokumentinformation) |
|
+F +G |
Volltextsuche
(nicht beim Browser Plug-In), Nächstes Vorkommen suchen. |
| Blätterfunktionen
(im Menü View)
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+1/+4
|
Springt
zur ersten bzw. letzten Seite des Dokumentes
|
|
+2/+3
|
Zeigt
die vorherige bzw. nächste Seite in
Reihenfolge der Seitenzahlen
|
|
-/+
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Zeigt
die vorherige (zurück) bzw. nächste
(vor) Seite in der aktuellen Betrachtungsreihenfolge
|
| Weitere
Größenauswahl (im Menü View)
| ||
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Apfel+H
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zeigt
die Seite in Originialgröße
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+J
bzw. +K
|
zeigt
die ganze Seite in der größtmöglichen bzw.
breitestmöglichen Darstellung
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| (ohne
Symbol)
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+SHIFT+L
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Anzeige
des Vollbildschirms (beenden mit ESC)
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Zu den in der DOS-Version nicht vorhandenen Funktionen der neueren Versionen (2.0 und 3.0) für graphische Benutzeroberflächen zählen
Zur Verwendung dieser Funktionen in den Acrobat Reader Versionen der entsprechenden Betriebssysteme ( Windows, Macintosh oder Unix bzw. Solaris) vergleiche die entsprechenden Abschnitte der dazugehörigen Dokumentationen.

Letzte Bearbeitung: 26. Januar 1997
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