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Einführung in das Desktop Publishing

Frank Krüger, M.A.
Fachbereich 23, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Sprechstunde: Donnerstags 11-12 Uhr
e-mail: krueger@nfask2.fask.uni-mainz.de

Gliederung

  1. Was ist DTP?
  2. DTP-Komponenten
  3. Basiswissen Typographie
  4. Basiswissen Layout
  5. Grafikformate

siehe auch:


Zum Herunterladen der elektronischen Version stehen zur Verfügung:

vgl. entsprechende Aufstellung


1. Was ist DTP?

Desktop Publishing bezeichnet das Anfertigen einer reprofähigen Druckvorlage mit Hilfe eines Personal Computers sowie spezieller Software und Peripherie (Scanner zum Einlesen von Vorlagen, Drucker/Fotosatzbelichter für die hochwertige Ausgabe von Druckvorlagen)

=> Kurz: DTP ist Textverarbeitung plus Grafik und Layout

=> Gute Gestaltung ist - aufgrund der immer leistungsfähigeren technischen Möglichkeiten - inzwischen für alle Textsorten ein wichtiger Faktor und für alle "textproduzierenden" Berufe von großer Bedeutung.

* Vorteile

* Nachteile

2. DTP-Komponenten


DTP-System: Scanner,
Computer und Laserdrucker

* Computer

1. Hardware

2. Software

=> Fazit: wachsende Annäherung und Integration aller drei Programmsparten zu Allround-Talenten - MS Word enthält inzwischen einen Graphik-Editor und ansatzweise auch Layoutfunktionalität (WordArt) - wie im übrigen auch CorelDraw, das wiederum wie auch PageMaker eine Rechtschreibkontroll- und Silbentrennungsfunktion hat.

Aber: Alle drei Programmsparten weiterhin professionelle Spezialisten auf ihrem angestammten Gebiet

* Drucker

1. Drucktechnik

"Ein Laserdrucker ist eine Maschine,
die Dreck auf Papier schleudert"
(DTP, Seite 68)
Das Verfahren im einzelnen:

Tabelle 1: Druckverfahren

Andere Druckverfahren:

2. Druckersoftware: Das Prinzip von Postcript

Wie werden die Bildpunkte berechnet?

Bei Nadeldruckern sowie herkömmlichen Laser- und Tintenstrahldruckern geschieht das mit Hilfe der sog. Druckertreiber, die speziell auf den entsprechenden Drucker bzw. die Modellreihe zugeschnitten ist bzw. sich an bestimmten Firmenstandards orientiert: So emulieren z.B. die preisgünstigen OKI und Brother-Drucker am FASK die HP PCL (Printer Command Language) von Hewlett-Packard, d.h. sie verhalten sich genau wie diese Drucker.

Aber es gibt - gerade im professionellen DTP-Bereich - auch eine wesentlich elegantere Alternative:

3. Leistungsmerkmale von Postcript

=> Postcript zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität und Portabilität gegenüber anderen Drucktechniken aus und ist daher quasi zum Standard im DTP-Gewerbe geworden.

Auf der anderen Seite handelt es sich bei PostScript um eine "Einbahnstrasse mit Sackgasse" (DTP, S. 81), da die einmal erstellte Druckdatei nicht wieder am Bildschirm dargestellt bzw. bearbeitet werden kann. Entsprechende Arbeiten an einem "Display-Postcript" haben mittlerweile zu dem Adobe PDF-Format geführt, daß aus Postscript erzeugt wird und mit einem eigenen Programm (Acrobat Reader) oder auch als Plugin für z.B. Netscape Navigator dargestellt wird.

* Scanner

= "Blattleser" (wrtl. Übersetzung), also ein Gerät zum Einlesen von Grafiken und Text

1. Technik

=> Alle eingelesenen Vorlagen stehen zunächst nur als sog. Bitmaps, also Grafiken aus einzelnen Punkten zur Verfügung, lassen sich allerdings mit verschiedenen Techniken nachbearbeiten (Vektorisierung bzw. Zeichenerkennung).

2. Qualitätskriterien

3. Texterkennung

3. Basiswissen Typographie

* Schrift

Von der Anwendung her eng verwandt mit den Schriftschnitten sind weitere Stileffekte wie KAPITäLCHEN, Kontur- (Outline) und schattierte (Shadow) Schrift.

Schriftvariationen am Beispiel von Times New Roman

Schriftfamilien und ihr Gebrauch

* Absatzgestaltung

1. Gestaltungstips für die Typographie technischer und geschäftliche Texte

4. Basiswissen Layout

1. Satzspiegel

Satzspiegel bedruckt werden.

2. Seitenaufbau und -ränder

Seitenformate

3. Gestaltungstips für das Layout technischer Texte

5. Grafik

* Grafische Vorlagen

1. Vektorzeichnungen

2. Pixelbilder

3. Clipart

* Grafikformate

Bei dieser Übersicht gängiger Grafikformate und ihrer Dateinamenerweiterungen ist zu beachten, daß DOS/Windows jeweils nur drei Zeichen zulassen !

1. Programmspezifische Erweiterungen

CDR
Corel Draw (von wenigen anderen Programmen importierbar)
DS4
Designer 4.0, gute Exportfunktion
PPT
PowerPoint 4.0 (Präsentationsprogramm)

2. Betriebssystemspezifische Grafikformate

BMP
Windows Bitmap-Formate, mind. 75 dpi, normal 300-600 dpi
PCX
wie BMP-Format
WMF
Windows Metafile, Austauschformat mit relativ geringer Qualität
PICT
Apple Macintosh Standard Grafikformat (als PICT2 auch farbfähig)

3. standardisierte Grafikformate und de-facto-Standards

EPS
Encapsulated Postscript, spezielle PS-Form für Grafiken
GIF
Graphic interchange format, sehr hohe Komprimierung, dafür geringere Qualität und Farbtiefe, v.a. Bildschirmdarstellung
JPEG
Joint Picture Experts Group, internationaler ISO-Standard, v.a. für Fotos und Halbtondarstellungen gut geeignet;
TIFF/TIF
Tagged image file Format, sehr hohe Druckqualität durch (leider unterschiedlich) standardisierte Beschreibungssprache
WPG
Word Perfect Graphics, eignet sich sehr gute für Ausdrucke, da eine Grafik automatisch an die Seitenbreite/-größe angepaßt wird

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Die URL-Adresse dieser Seite ist: http://www.fask.uni-mainz.de/cafl/kurse/dtp/dtp-1.html
Letzte Bearbeitung: 20. April 1997
Erstellt und bearbeitet von dem
F. Krüger im Rahmen des DTP-Kursus im .